Schulgründung zum inklusiven Lernen
"Aktive Schule Starnberg"

 

Es ist Zeit aktiv zu werden und zu handeln.

 

 

 

Wir wünschen uns eine Schule die von Anfang an das Gefühl vermittelt,
dass Kinder mit Behinderungen willkommen sind.

Wir sehen Inklusion nicht als Problem, sondern als pädagogische Aufgabe. Auch die Kinder ohne Behinderungen profitieren von der Inklusion. Dadurch entwickelt sich
eine hohe soziale Kompetenz innerhalb der Klasse.

Unsere Schule soll eine positive Haltung zur Inklusion entwickeln bei allen
Lehrkräften und Schülern auch spürbar sein. Die Kinder mit Behinderungen
sollen nicht in besondere Strukturen oder Konzepte gepresst werden,
sondern einfach dazu gehören.

Die Eltern sollen nicht ständig dafür kämpfen müssen.
Das Verständnis für diese Kinder muß einfach da sein, doch derzeit existiert es an bayerischen Regelschulen nicht.

Die Kinder müssen erfolgreich in ihrem individuellen Lernstand arbeiten dürfen.
Dadurch fallen Behinderungen garnicht auf wie bei Frontalunterricht.

Auszeichnungen der Schule durch eine Bewerbung der Schule mit dem Schulprofil Inklusion, sichert nicht automatisch eine erfolgreiche inklusive Beschulung, wenn die Fortbildungen der Lehrer fehlen oder das Mitgefühl und Verständnis für diese Kinder nicht da sind.

 

 

 

Schulgründungsgruppe auf Facebook:

 

 

 

Wir sind Eltern die sich für ihre Kinder eine freiere Form des Lernens wünschen und eine Alternative
zu Regelschulen suchen, wo auch behinderte Kinder einen Platz finden und sich in ihrem Tempo entfalten können.

 

Die bayerische Regierung ist nicht bereit Inklusion zu entwickeln und ausreichend zu unterstützen.
Es gibt Flächendeckend nur ca. 250 Regelschulen in Bayern die bisher das Schulprofil Inklusion erfolgreich entwickelt haben, ohne dieses Profil ist aber keine "echte" Inklusion möglich und oft wird
an den Schulen mit dem "Schulprofil Inklusion" auch nur Integration gemacht, da Inklusion eine Veränderung von Frontalunterricht hin zu einem individuellen Lernen eines jeden Kindes bedeuten würde. 
Kooperationsklassen sind auch keine Inklusion, sondern ein neu gefundenes Sparmodell als Ersatz für das Schulprofil Inklusion.

Die bayerischen Schulgesetze werden nicht entsprechend den Bestimmungen der BRK novelliert,
somit können betroffene Eltern ihr Recht nur mit Hilfe der Anwälte und Gerichte einfordern, was Geld kostet und den betroffenen Kindern wichtige Lebenszeit / Schulzeit kostet. Förderschulen sind keine Inklusion, weil dort die "nichtbehinderten" Schüler fehlen und uns die Teilhabe als Menschenrecht wichtiger ist, als einen Schonraum für Kinder zu kreiieren. Private Schulen werden zwar auch nicht ausreichend in inklusiver Hinsicht unterstützt, aber derzeit gibt es keine andere Möglichkeit, da wir den Regelschulen keine Inklusion verordnen können und die betroffenen Kinder zu einem Spielball der Behörden werden. Denn das Schulprofil kann nur entwickelt werden, wenn die Schulen dies wollen
und die meisten Schulen wollen es leider noch nicht, wegen fehlender finanzieller Unterstützung und falschen Vorstellungen, da festangestellte Sonderpädagogen an den Regelschulen fehlen und Regelschullehrer aber keine sonderpädagogische Ausbildung haben und der MSD (Mobile sonderpädagogische Dienst) viel zu selten an den Schulen ist. 

Hier im Landkreis Starnberg wird die Entwicklung von inklusiven Schulstrukturen sogar verhindert.
So erhalten behinderte Kinder keine Schulbegleitung obwohl dies absolut wichtig für ein Gelingen der Teilhabe ist und über die Möglichkeit einer Zuweisungen auf eine Profilschulen außerhalb des Landkreises wird erst garnicht erwähnt.

 

Hier ist es ausdrücklich der Wunsch, dass sich auch Eltern einbringen dürfen und sich respektvoll
auf Augenhöhe begegnen. Fehler sind erlaubt um daraus zu lernen.

 

Inklusion ist für uns ein wichtiges Anliegen, sowie ein flexibles System um auf die Bedürfnisse der Kinder und Eltern. Eine "Art" Förderschule soll es aber nicht werden.
So wünschen wir uns eine offene Ganztagsschule mit festen Kernzeiten.

 

Eine Schule wie die Martinschule in Greifswald ist unser Vorbild für dieses besondere Projekt.


 

"Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken, ist der gleiche, wie der Weg,
auf dem die Starken sich vervollkommnen."
  Maria Montessori

 

 

 

 

 

 

 

 

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