Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit
Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit

Schulprofil Inklusion im Landkreis Starnberg

 

Die einzige Grundschule mit dem Profil Inklusion (auch Profilschule genannt) befindet sich derzeit im Landkreis Starnberg in Tutzing:
 


Grund- und Mittelschule Tutzing
Greinwaldstraße 12

82327 Tutzing

Tel. 08158-25860-0
Fax 08158-25860-199

verwaltung(@)vs-tutzing.de
www.vs-tutzing.de


(Profil Inklusion im Oktober 2015 )

 

 

 

 

 

Im Oktober 2015 wurde die Grund und Mittelschule mit dem Profil Inklusion ausgezeichnet. Übersetzung: Eine normale Grund und Mittelschule hat das Profil Inklusion entwickelt. Das diese Schule das Profil Inklusion entwickelt hat, ist auf der Webseite nicht sofort sichtbar. Es gibt auch kein Inklusionskonzept auf der Webseite.

Hierbei handelt es sich um eine sehr große Schule (gesamt 417 Schüler) was bei der Entwicklung einer inklusiven Schulstruktur schwieriger ist, als an einer kleineren Grundschule zum Beispiel. Werden dann nicht genügend Stunden einer Sonderpädagogin bewilligt, wird es für die behinderten Kinder und der Lehrer schwierig, da ja auch die Beantragung einer Schulbegleitung in Starnberg/Landkreis Starnberg fast unmöglich ist.

Da es nur 13 Stunden eine festangestellte Sonderpädagogin für die gesamte Schule gibt, muß der MSD (Mobile sonderpädagogische Dienst) seine Stunden in diesem Fall auch noch auf eigentlich 2 Schulen aufteilen. So ist der MSD für ca. 6 Stunden in der Woche an der Grundschule Tutzing und ca. 6 Stunden an der Mittelschule Tutzing.
Dieses Konzept bietet viel Potenzial zu weiteren Verbesserungen.


Das ist natürlich viel zu wenig für beide Schulen und eigentlich müßte diese Schule 26 Stunden einer fest angestellen Sonderpädagogin erhalten und weitere 26 Stunden von entsprechenden Förderlehrer/innen als Minimum um gute Inklusion machen zu können und jedem Kind gerecht zu werden. Da Lehrer das nicht offen aussprechen dürfen und sonst vom Dienstherren sofort eine Abmahnung erhalten, übernehme ich dies im Namen aller betroffenen Lehrer, die so dringend auf politische Unterstützung hoffen.

Da diese wenigen Stunden natürlich nicht ausreichen, kann die Grund- und Mittelschule auch nur behinderte Kinder aus dem eigenen Wohnsprengel aufnehmen. 

 

Warum Frau Dr. Ute Eiling-Hütig MdL dann aus dieser Regelschule gleich eine Förderschule macht (die ja jetzt Förderzentren heißen) ist mir ehrlich gesagt ein Rätzel.
 

 

 

 

Ausgrenzung behinderter SchülerInnnen in Starnberg
 
In Starnberg schaffen es behinderte SchülerInnen noch nicht auf die Regelgrundschule. Sie werden bereits im Kindergarten aussortiert. Hier gibt es keine inklusiven Kitaplätze, so müssen behinderte Kinder noch immer in heilpädagogische Einrichtungen und von dort aus geht es dann in der Regel direkt auf die Förderschule.
 
Wenn Kinder mit Beeinträchtigungen es bis zur Schuleinschreibung schaffen, was meißt jedoch bereits zur Schuleingangsuntersuchung beim Gesundheitsamt oder dem Schulscreening im Kindergarten scheitert.
Spätestens zum Einschulungsverfahren, dem eine gründliche Schulfähigkeitsdiagnostik zu Grunde liegt die als Schulspiel betitelt wird, werden diese Kinder dann aus dem Regelschulsystem exkludiert.

 

 

 

 

 

Grundschule Tutzing Informationen:
( 248 Schüler )

 

 

Mittelschule Tutzing Informationen:
( 169 Schüler )

 

 

 

Leider steht auf der Webseite der Grund und Mittelschule Tutzing nicht wirklich viel über Inklusion:
 
 
Vermutlich hat man Angst, dass dann noch mehr Eltern auf die Idee kommen könnten Inklusion am Wohnort einzufordern und ihre Kinder nicht mehr auf Förderschulen anzumelden.
 

Warum entwickeln Grundschulen in Starnberg nicht das Profil Inklusion?

"Weil dann noch mehr Eltern mit ihren behinderten Kindern auf die Idee kommen könnten, sie an einer Regelgrundschule anzumelden." So die Aussage einer Schulleitung.


oder

"Wenn sie für ihr Kind Inklusion wollen, dann müssen sie es an der Grundschule Tutzing anmelden."
Schulleitung einer Grundschule 


Aber dass das garnicht möglich war, wegen des Schulsprengels bekam ich zu hören:

" Dann müssen sie halt dorthin umziehen!"


Der normale Wahnsinn wenn man behinderte Kinder hat und Inklusion am Wohnort in Bayern einfordern will.
 
 Bisher nimmt also die Grund- und Mittelschule Tutzing NUR behinderte Kinder aus dem eigenen Wohnsprengel auf, was bei ca. 6 Stunden pro Woche einer fest angestellten Sonderpädagogin natürlich nur verständlich ist und es ja heißt, dass ALLE Schulen sollen Inklusion machen, denn dann würde sich auch alles normal verteilen und die behinderten Kinder wären nicht so konzentriert an wenigen Schulen.

Derzeit kann man sein behindertes Kind NUR mit einer Zuweisung über das Schulamt Starnberg zu einer Profilschule zuweisen lassen, weil dann auch der Transport zur Schule geregelt wird, was beim Gastschulantrag nicht der Fall ist. Beim Gastschulantrag müssen die Eltern den Transport zur Profilschule übernehnen. Jedes behinderte Kind mit anerkannten sonderpädagogischen Förderbedarf (wird am besten in einer SPZ gemacht, wir haben das im Kinderzentrum München bei Herrn Dr. Voigt gemacht und sind sehr zufrieden) hat ein Recht auf eine inklusive Beschulung in näherer Umgebung vom Wohnort, die derzeit nur an einer Profilschule überhaupt möglich ist. Was andere Regelschulen derzeit versuchen nennt man hingegen "Integration". Doch das ist etwas ganz anderes, wird gerne von den Lehrern verwechselt. Diese Zuweisungen sind nur beim Schulamt Starnberg mit Unterstützung des Verwaltungsgerichtes München möglich.
 
In Tutzing gibt es auch noch kein Schulkonzept wie z.B. in Münsing:

http://www.ambacher-verlag.de/assets/brosch-inklusion.pdf
 
 

 

 

Grundschule Münsing (Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen) Informationen:
( 156 Schüler )

 

 

 

 

 

Formular für eine Zuweisung

 

 

 

 

 

Antrag auf Zuweisung Inklusion.pdf
PDF-Dokument [68.9 KB]
Antrag auf Zuweisung Inklusion.doc
Microsoft Word-Dokument [40.0 KB]

 

 

 

 

Schulamt Starnberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grund- und Mittelschulen mit dem Schulprofil Inklusion 2016/2017

 

 

 

Mit Beginn des Schuljahres 2016/2017 gibt es im Regierungsbezirk Oberbayern 53 Grund- und Mittelschulen mit dem Schulprofil „Inklusion“ (Art. 30 b Abs. 3 BayEUG). Insgesamt sind 7 Klassen mit festem Lehrertandem eingerichtet (Art. 30 b Abs. 5 BayEUG). 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiterführung von Inklusionsmaßnahmen an den Grund- und Mittelschulen im Schuljahr 2017/2018 

 

 

 

 

 

 

 

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