Es ist ein Wunder, dass unser Sohn nach all seinen Erfahrungen trotzdem so ein glücklicher und fröhlicher Junge geblieben ist.

 

 

 

 

 

 

Im Namen des Volkes - Gelebte Demokratie
Gelebte Demokratie - Im Namen des Volkes[...]
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Zu der Frage ob "geistig Behinderte" einen Anspruch auf einen Platz am Gymnasium haben, kann ich folgendes sagen:
 
Solange es kein "inkusives" Schulsystem gibt und die Schulgesetze nicht den Anforderungen der BRK entsprechend novelliert werden (wozu Deutschland natürlich verpflichtet ist, sonst hätten sie es nicht unterzeichnen dürfen) ist es im Moment rechtlich noch nicht einzufordern.

Die jetztigen Gesetze in Bayern sind auf ein veraltetes gegliedertes und leistungsorientiertes Schulsystem  aufgebaut. Ich gehe sogar so weit zu sagen, da die rechtlichen Voraussetzungen zur Umsetzung von Inklusion
an den Schulen nicht geschaffen wurden, verlangen wir die freie Schulwahl oder eine Schaffung von anderen Möglichkeiten in Form von neuen Lernumgebungen wie z.B. Kooperationsklassen (was einer echten Inklusion zwar auch noch nicht entspricht) an den Gymnasien oder einer übergangsweisen Individualbeschulung in Form einer Fernschule bis sich inklusive Strukturen auch an den Gymnasien geschaffen werden konnte.

 

 

 

 

 

***

 

 

 

 

 

 

Empirische Bericht von
Herrn Prof. Hans Wocken

 

 

Etikettierungsschwemme und Separationsstillstand weiterhin auf hohem Niveau.
Wocken - Stabile Fehlentwicklung,
ein bayerisches Inklusionsmärchen


vom 4. September 2017

Die enttäuschende Bilanz der schulischen Inklusionsentwicklung in Deutschland seit der Jahrhundertwende, wird als „Etikettierungsschwemme“ und „Separationsstillstand“ beschrieben, deren kumulativer Effekt für Schüler mit Behinderungen eine „Exklusion von der Inklusion“ ist. Der empirische Bericht wird um differenzierte Interpretationen und engagierte Kommentare ergänzt.

 

 

 

Wocken_Stabile-Fehlentwicklung.pdf
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Bücherliste Hans Wocken

 

Bücherliste Herr Hans Wocken
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Entwicklung Inklusion Deutschland - Schulen auf einen Blick

 

 

gs_einschulung_in_die_grundschule_ppt__o[...]
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Auf der Seite 23 ist die geringe Entwicklung zu sehen bei Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf.
In 10 Jahren von 2003 bis 2013.

 

Im Jahr 2003 besuchten 1,2 % der Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf eine Regelgrundschule
 

und
 

im Jahr 2013 ( 10 Jahre später ) besuchen doch tatsächlich schon 2,6 % der Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf eine Regelgrundschule.
 

Im Jahr 2013 besuchen somit 70592 Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf eine Regelgrundschule
 

aber
 

355139 Schüler, mit sonderpädagogischen Förderbedarf, besuchen im Jahr 2013 eine Förderschule.
 

Jetzt muß man erklären, dass Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf nicht nur Kinder gemeint sind die einer Behinderung haben, sondern auch alle Kinder mit Lernschwächen wie LRS z.B. und viele Kinder mit Entwicklungsverzögerungen z.B.
 

Die Bezeichnung ist nicht eindeutig genug. Hier packen die Schulen alles mit hinein. Wenn man dann aber nachfragt, wie viele dieser behinderten Inklusionsschüler eine Schulbegleitung haben, einen Nachteilsausgleich, einen Förderplan, wie viele Stunden pro Woche diese Kinder Unterricht von einer Sonderpädagogin erhalten, ob diese Kinder einen Schwerbehindertenausweis von mindestens 50% haben und eine klinische Diagnostik nach ICD/10 und welches Inklusionskonzept die Schule denn überhaupt umsetzt oder erarbeitet wurde oder warum dann diese Schule das Profil "Inklusion" noch nicht einmal beantragt hat? Dann wird schnell klar das es sich an dieser Schule nur wieder einmal um eine "Worthülse Inklusion" handelt und um ganz gesunde und normale Schüler, die etwas mehr Förderung benötigen und dann als Schüler bezeichnet werden mit "sonderpädagogischen Förderbedarf".
 

So wird von den Schulen ganz bewusst der Eindruck erweckt und behauptet "Wir machen doch Inklusion!". Aber wie wir neuerdings gelernt haben, nennt man das ja im Jahr 2017
"Alternative Fakten".

 

Also müßte es korrekt heißen:

 

Nicht Schüler mit "sonderpädagogischen Förderbedarf"

sondern:

 

Schüler mit Behinderung und speziellem Förderbedarf oder erhöhten Föderbedarf. Das wären dann behinderte Schüler die normalerweise gerne auf eine Förderschule abgeschoben werden, weil sie an der Regelschule zu viele Kosten verursachen würden und zu viel zusätzliche Arbeit bedeuten würden.

 

Das ist wirklich eine tolle Leistung, was die Schulen da in 10 Jahren im Bereich Inklusion geschaffen haben oder?

 

 

 

 


 

 

 


Förderquoten nach Bundesländern 2009 bis 2013
 

Einschulungen von Integrationsschülerinnen und -schülern

Im Schuljahr 2012/2013 wurden demnach 34816 Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf eingeschult
(–6,4% gegenüber dem Schuljahr 2011/2012).

 

Im Kurzbericht zur Statistik der schwerbehinderten Menschen für das Jahr 2011 wurden 7,3 Millionen amtlich anerkannte schwerbehinderte Menschen ausgewiesen. In der Altersgruppe von 4 bis unter 15 Jahren gab es 163000 schwerbehinderte Kinder und Jugendliche.5 In der Schulstatistik wird jedoch nicht erfasst, ob die Schüler/-innen schwerbehindert im Sinne des Sozialgesetzbuches sind. Im Fokus der Schulstatistik stehen primär Jugendliche im schulpflichtigen Alter mit sonderpädagogischer Förderung:
 

Im Schuljahr 2011/2012 erhielten insgesamt 480000 Kinder
und Jugendliche sonderpädagogische Förderung und
zählten demzufolge im schulstatistischen Zusammenhang
zu den Menschen mit Behinderung.

 

Gemäß dem Definitionenkatalog zur Schulstatistik der Kultusministerkonferenz werden als Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischer Förderung diejenigen „Schüler/innen statistisch erfasst, die tatsächlich sonderpädagogisch gefördert werden, unabhängig davon, ob ein sonderpädagogischer Förderbedarf förmlich festgestellt wurde oder nicht.“6 Umfragen des Statistischen Bundesamtes in den einzelnen Ländern ergaben, dass bezüglich der Abgrenzung der Schüler/-innen mit sonderpädagogischer Förderung unterschiedliche Definitionen zugrunde liegen. In 12 von 16 Ländern werden diejenigen Schülerinnen und Schüler als Schüler/-innen mit sonderpädagogischer Förderung erfasst, bei denen ein sonderpädagogischer Förderbedarf förmlich
festgestellt wurde.

 

Bayern und Niedersachsen hingegen liefern Daten zu Schülerinnen und Schülern, die tatsächlich sonderpädagogisch gefördert werden, unabhängig davon, ob ein sonderpädagogischer Förderbedarf förmlich festgestellt
wurde.



https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/BildungForschungKultur/SonderpaedagogischerFoerderbedarf_102014.pdf?__blob=publicationFile
 

 

 




 

Erfassung der Daten von Schülerinnen und Schülern mit festgestellten
sonderpädagogischem Föderbedarf im Sinne des Sozialgesetzbuches

 

 

Mir ist aufgefallen, dass die Daten von Schülerinnen und Schülern mit festgestellten sonderpädagogischen Förderbedarf im Sinne einer Schwerbehinderung (von mindestens 50%) nicht exakt von den einzelnen Schulen in Bayern erfasst werden.

In der Schulstatistik wird nicht erfasst, ob Kinder und Jugendliche
 

- schwerbehindert sind im Sinne des Sozialgesetzbuches und der sonderpädagogische Förderbedarf tatsächlich festgestellt wurde, Angabe einer Schwerbehinderung von mindestens 50% oder ob es sich um - nicht schwerbehinderte Kinder handelt die aber eine sonderpädagogische Förderung in der Schule erhalten

 

Diese Zahlen müssen in Bayern aber differenzierter von den einzelnen Schulen erfasst werden, um tatsächlich eine inklusive Schulentwicklung überhaupt messbar zu machen.
 

Die Zahlen in Bayern werden durch diese Erfassungsmethode bisher ganz konkret verfälscht und es wird der Eindruck erweckt, es gäbe bereits Inklusion in Bayern. Das mag in Ausnahmefällen vielleicht so sein, aber es ist nicht die Regel.
 

Unter Punkt 1.4. Der Begriff der sonderpädagogischen Förderung im schulischen Bereich :
 

Im Kurzbericht zur Statistik der schwerbehinderten Menschen für das Jahr 2011 wurden 7,3 Millionen amtlich anerkannte schwerbehinderte Menschen ausgewiesen. In der Altersgruppe von 4 bis unter 15 Jahren gab es 163000 schwerbehinderte Kinder und Jugendliche. 5 In der Schulstatistik wird jedoch nicht erfasst, ob die Schüler/-innen schwerbehindert im Sinne des Sozialgesetzbuches sind. Im Fokus der Schulstatistik stehen primär Jugendliche im schulpflichtigen Alter mit sonderpädagogischer Förderung: Im Schuljahr 2011/2012 erhielten insgesamt 480000 Kinder und Jugendliche sonderpädagogische Förderung und zählten demzufolge im schulstatistischen Zusammenhang zu den Menschen mit Behinderung. Gemäß dem Definitionenkatalog zur Schulstatistik der Kultusministerkonferenz werden als Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischer Förderung diejenigen „Schüler/innen statistisch erfasst, die tatsächlich sonderpädagogisch gefördert werden, unabhängig davon, ob ein sonderpädagogischer Förderbedarf förmlich festgestellt wurde oder nicht.“6 Umfragen des Statistischen Bundesamtes in den einzelnen Ländern ergaben, dass bezüglich der Abgrenzung der Schüler/-innen mit sonderpädagogischer Förderung unterschiedliche Definitionen zugrunde liegen. In 12 von 16 Ländern werden diejenigen Schülerinnen und Schüler als Schüler/-innen mit sonderpädagogischer Förderung erfasst, bei denen ein sonderpädagogischer Förderbedarf förmlich festgestellt wurde. 
Bayern und Niedersachsen hingegen liefern Daten zu Schülerinnen und Schülern, die tatsächlich sonderpädagogisch gefördert werden, unabhängig davon, ob ein sonderpädagogischer Förderbedarf förmlich festgestellt wurde.



https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/BildungForschungKultur/SonderpaedagogischeFoerderung_52013.pdf?__blob=publicationFile
 

 

 

WARUM ELTERN WISSEN SOLLTEN, WAS INKLUSION WIRKLICH IST ...

Text: Anja Rosengart

 

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