Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit
Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit

 

 

Änderung der Schulgesetze in Bayern

 

 

 

 

Die Änderung der Schulgesetze in Bayern ist ein sehr wichtiger Schritt und wir Elternbewegungen müssen uns zusammen schließen und dies voran bringen um eine demokratische Bildungsoffenzive an den Regelschulen starten zu können.

 

 

Anbei erste Forderungen der Inklusiven Schule Bayern:

Hier ein sehr wichtiger Punkt:

 

Nach § 41 Absatz 2 soll den Eltern bzw. dem Schüler oder seinen Rechtsvertretern die Einsichtnahme in die eigene Schülerakte verweigert werden können, wenn diese mit Daten Dritter derart verbunden sind, dass die Trennung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist. 

 

Eine solche Regelung könnte zu willkürlichen Entscheidungen der Schulleitungen führen, wenn diese Ihre Lehrerkollegen schützen wollen und so fast jede Einsichtnahme mit dem Verweis auf den Schutz Dritter verweigern könnten. 

 

Der Begriff der „Dritten“ ist daher generell aus dieser Regelung zu entfernen und durch den Begriff „Mitschüler und deren Erziehungsberechtigte“ zu ersetzen.

 

Evtl. unrechtmäßiges Lehrerverhalten darf nämlich an Schulen nicht vor den betroffenen Schülern und ihren Erziehungsberechtigten verheimlicht werden, sondern diese müssen das Recht haben, solch unrechtmäßiges Verhalten aufklären zu können. 

 

Wir fordern die Anfügung folgender Absätze (4) und (5): (4) 

 

„Elektronisch geführte Schülerunterlagen müssen spätestens drei Monate nach Schulbeginn ausgedruckt und in die Schülerakte aufgenommen werden, ein Sonderpädagogisches Gutachten bzw. Förderdiagnostischer Bericht muss spätestens vier Wochen nach Beginn der Datenaufnahme fertiggestellt und als Ausdruck in die Schülerakte aufgenommen werden.“ (5) „Die Eltern sind darüber zu informieren, dass sie einen Antrag auf Einsichtnahme in die Schülerakte schriftlich stellen müssen oder durch persönliche Vorsprache, da ein Antrag per Telefon oder Email ausgeschlossen wird. Die Einsichtnahme ist spätestens vier Wochen nach Antragstellung zu gewähren. Die Eltern sind berechtigt, die Schülerunterlagen zu kopieren oder wenn keine Kopiermöglichkeit am Ort vorhanden ist, zu fotografieren.“ 

 

 

 

 

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