Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit
Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit

 

 

Zuweisung durch das Schulamt

 

 

 

 

 

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Antrag Zuweisung zur Profilschule Inklusion oder Kooperationsklasse
Antrag auf Zuweisung Inklusion.doc
Microsoft Word-Dokument [40.0 KB]

 

 

 

 

Inklusion im Schulwesen
 
Für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf besteht in Bayern grundsätzlich gleichberechtigter Zugang zur Regelschule.
 
Die Eltern haben hier die Wahlfreiheit zwischen Regelschule, Förderschule und der Inklusionsschule (oder auch Profilschule oder Grundschule mit Profil Inklusion genannt).
 
Es gibt ein Recht eine Inklusionsschule zu besuchen, wenn es integrativ an der Regelschule (also ohne eine fest angestellte Sonderpädagogin an der Schule) nicht funktioniert und es dazu kommt, das die Regelschule das Kind auf eine Förderschule abgeben möchte, die Eltern aber eine inklusive Beschulung in Wohnortnähe wünschen.
 
Wenn ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt wurde, kann eine Zuweisung beim Schulamt formlos beantragt werden, aus zwingenden persönlichen Gründen "inklusiven Schulbesuch".
 
Um einen sonderpädagogischen Förderbedarf festzustellen, würde ich immer eine erfahrene Klinik zur Diagnostik wählen, da dort eine neutralere Begutachtung möglich ist und sie dort eine umfangreichere Erfahrung vorweisen können, da die ambulanten SPZ ja überwiegend die Diagnostik vornehmen.
 
Wenn es an der Regelschule ohne Profil Inklusion zu Problemen mit dem Kind kommt, dann bieten die Schulpsychologen oft einen ortsnahen Kinderpsychologen an um sich dort Hilfe zu suchen. Es wird oft nicht genau erklärt, das auch dieser Psychologe zuerst eine umfangreiche Diagnostik durchführt mit einem IQ Test und auf Basis der Verdachtsdiagnose der betreffenden Lehrer/in. Da Lehrer aber keine sonderpädagogische Ausbildung haben und der MSD Mobile Sonderpädagogische Dienst (sich wiederum auf die Erklärungen der Lehrer verlässt, kann es oft zu falschen ADHS Verdachtsdiagnosen kommen. Oft werden bei sensiblen Kindern oder auch Kinder mit Hochbegabungen oder Kinder mit anderen Beeinträchtigungen Verhaltensveränderungen wie Schulängste durch Mobbing oder Ausgrenzung falsch wahrgenommen und nicht rechtzeitig erkannt. 
 
Desweiteren haben diese wohnortnahen Praxen oft engen Kontakt zu Schule, Jugendamt, Gesundheitsamt. Je neutraler die Diagnostik, um so besser ist auch die Diagnose, die für eine Zuweisung zur Profilschule aber unbedingt erforderlich ist (da es keine flächendeckenden Inklusionsschulen in Bayern gibt).
 
Bei einer Zuweisung vom Schulamt werden die Transportkosten zur Gastschule übernommen, was bei einem Gastschulantrag nicht möglich ist. Eine Zuweisung kann formlos bei der zuständigen Schule oder dem Schulamt gestellt werden. Ich würde es immer per Einwurfeinschreiben machen und vorab per Mail.
 
Das Schulamt muß dem zustimmen, wenn es im eigenem Landkreis noch keine Regelschule mit dem Profil Inklusion gibt.
 
Leider erklären das die Schulen den betroffenen Eltern oft nicht. Auch die Inklusionsberatungsstellen vom Schulamt scheinen diese 3. Möglichkeit der Beschulungsform nicht zu kennen.
 
Das Schulamt weiß dies auch in der Regel nicht, daher muß dann oft das Gericht um Hilfe gebeten werden.
 
Eine Anpassung der bayerischen Schulgesetze, könnte helfen die Rechtslage schneller zu finden.
 
 
 
 

 

 

 

 

 

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