UNESCO Deutschland

 

 

 

Thema: Bewusstseinsbildung in der Politik zur Inklusion
 
"Das Bewusstsein für das neue Verständnis von Behinderung, dem der Wechsel vom medizinischen Modell zum menschenrechtlichen Modell innewohnt, ist von zentraler Bedeutung, um Behinderung im Sinne der UN-BRK nicht länger als individuelles Problem wahrzunehmen. Vielmehr geht es darum, Behinderung als negative Folge einer nicht hinreichend inklusiven Gesellschaft und Inklusion als handlungsleitendes Motiv gesellschaftspolitischer Prozesse zu verstehen. Inklusion kann nur gelingen, wenn sie von einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz getragen ist und alle Bereiche durchdringt."
 
Da gerade die Staatenprüfung vom UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Deutschland durchgeführt wird und wir nach mehrfachen sehr umfangreichen Versuchen weder von der Stadt Starnberg, noch vom Landrat, noch von der Regierung, noch vom Kultusministerium zufriedenstellende Antworten erhalten haben, haben wir uns an diese entsprechende Stellen gewandt.
Wir werden nun sogar von höhsten Stellen unterstützt, um unser Anliegen:

"Die Entwicklung schulischer Inklusion im Landkreis Starnberg/Stadt Starnberg"

auf eine neue Ebene zu transportieren.
 
Deshalb wurde uns angeboten, unser Anliegen der Inklusionsbewegung Starnberg dem Inklusionsbeirat der UNESCO vorzulegen. Dieser Inklusionsbeirat wurde erst im Mai 2015 gegründet. Wir begrüßen dieses Vorgehen sehr, da wir hier im Landkreis leider nicht ausreichend unterstützt und verstanden werden und wir somit nach neuen Wegen suchen müssen, um das Recht dieser Kinder auch hier einfordern zu können.
 
 
Aktionsplan der UNESCO
Bildung Punkt 3.2 ab der Seite 51 
 
Auszug aus der Seite 56
 
 
"In seinen Abschließenden Bemerkungen vom 13. Mai 2015 äußert sich der UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen besorgt darüber, dass der Großteil der Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen in dem Bildungssystem des Vertragsstaats gesonderte Förderschulen besucht. Der Ausschuss empfiehlt, umgehend eine Strategie, einen Aktionsplan, einen Zeitplan und Ziele zu entwickeln, um in allen Bundesländern den Zugang zu einem qualitativ hochwertigen, inklusiven Bildungssystem zu ermöglichen, einschließlich der notwendigen finanziellen und personellen Ressourcen auf allen Ebenen. Zudem wird angeregt, das Förderschulsystem abzubauen, um Inklusion zu ermöglichen und Kindern mit Behinderungen die Aufnahme
in Regelschulen mit sofortiger Wirkung zu ermöglichen, sofern dies ihr Wille ist. vertiefenden Gutachtens die begünstigenden und hemmenden Faktoren im Zusammenhang mit der dualen
Ausbildung von Menschen mit Behinderungen. Des Weiteren sollen in allen Bildungsbereichen angemessene Vorkehrungen bereitgestellt sowie die Schulung aller Lehrkräfte auf dem Gebiet der inklusiven Bildung sichergestellt werden."

 

 

 

 

 

 

Inklusionsbeirat der Deutschen UNSECO-Kommission

 

 

 

 

 

 

 

 

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