Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit
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Kooperationsklasse

 

Eine Kooperationsklasse ist in vielen Bundesländern eine verbreitete Unterrichtsform, bei der eine Förderschulklasse inklusive des Personals an einer Regelschule angedockt wird und diese das gemeinsam machen. Inklusion ist das aber nicht. Kooperation heißt jetzt

nur Inklusion, weil die Kooperation einfacher umzusetzen ist.

 

 

 

 

Ist die „Kooperationsklasse“ eine Form der Integration oder der Inklusion?

 

 

 

Die Kooperationsklasse ist als angemessenes Integrationsmodell für die Förderschwerpunkte:

 

- Sprache
- Lernen
- emotionale und soziale Entwicklung
- Hören
- Sehen
- körperliche und motorische Entwicklung

 

 

Das Modell der Kooperationsklasse bietet sich – mit Ausnahme des Förderschwerpunkts geistige Entwicklung –
für alle Förderschwerpunkte an.

 

 

Voraussetzung ist eine umfängliche Diagnose


 

Es gibt im Landkreis Starnberg Schulen, die Kooperationsklassen eingerichtet haben:

 

 

Grundschule Stockdorf
Hat eine „flexible Grundschule“, bietet jahrgangsgemischte Klassen an und Kooperationsklassen.

 

Grundschule Gilching
Hat eine Kooperationsklasse

 

Grundschule Söcking
Hat eine Partnerklasse.
Sie ist für den Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“
(das ist eine Außenklasse der Förderschule Franziskus-Schule).

 

Auch hier gilt natürlich die Sprengelregelung.
Wohnt man mit seinem behinderten Kind am falschen Ort hat man leider Pech gehabt,
oder kann dorthin umziehen, wie mir desöfteren vorgeschlagen wurde.

 

Was sind die Vor- und Nachteile zur Einzelintegration?
Ist es ähnlich wie an einer Profilschule?

 


Infos vom ISB:

Auch das Modell der Kooperationsklasse, das in jüngster Vergangenheit vielerorts und vermehrt in die schulische Praxis Einzug hält, steht im Gefüge von Innerer Schulentwicklung. Hervorgehobenes Ziel ist es, mit diesem Instrument als einem Baustein unter vielen integrativen Elementen dazu beizutragen, die Vielfalt sonderpädagogischer Förderung in Bayern weiterzuentwickeln.

 

• Reflexion des Begriffs „Kooperationsklasse“ Die Bezeichnung ‚Kooperationsklasse‘ leitet sich vom Lateinischen cooperare = zusammenarbeiten ab. Im originären Wortsinn bedeutet ‚Kooperationsklasse‘ demnach: Zusammenwirken und gemeinsames Lernen einer Klassengemeinschaft – bestehend aus zwei Lerngruppen von Schülern mit sonderpädagogischem und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf. Rechtlich ist die Kooperationsklasse als Klasse der allgemeinen Schule (Volksschule) definiert. In dieser Organisationsform lernen Kinder und Jugendliche in allen Phasen und an allen Lerngegenständen als Klassenverband miteinander. Gemeinsames Lernen von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gelingt dann erfolgreich und nachhaltig, wenn es von engagierten Lehrkräften in einem partnerschaftlichen Dialog auf vielfältigen Ebenen entwickelt wird.

 

Die Schüler aus Förderschulen verändern in der Kooperationsklasse der allgemeinen Schule ihren rechtlichen Status. Aus „Förderschülern“ werden trotz noch bestehendem sonderpädagogischem Förderbedarf gleichsam „Grundschüler“ oder „Hauptschüler“. Um im Lerngeschehen der Kooperationsklasse mit den Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf Entwicklungs- und Lernchancen zu eröffnen, muss eine weitestgehende curriculare Anschlussfähigkeit gewährleistet sein. Diese Einschätzung hat Konsequenzen für die Schülerauswahl: Zuallererst kommen jene Schüler aus Förderschulen für eine Kooperationsklasse in Betracht, an denen Förderschulen die Lehrpläne für die Grundschule bzw. für die Hauptschule Gültigkeit besitzen.

 

 

 

 

 

 

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