Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit
Inklusion Kindergarten, Schule & Freizeit

 

Warum Gastschulanträge für Inklusion so wichtig sind?

 

 

 

Da es bisher flächendeckend nur sehr wenige Schulen mit dem Profil Inklusion in Bayern gibt und die bayerischen Schulgesetze auch nach fast 10 Jahren nicht ausreichend novelliert wurden um eine inklusive Beschulung am Wohnort zu erhalten und es aber noch immer eine "Sprengelregelung für behinderte Kinder" gibt, kann oft nur durch einen Gastschulantrag an einer Schule mit Profil Inklusion, inklusiver Unterricht wirklich gewährleistet werden. Das sagt uns nur niemand. 

 

Daher habe ich für Euch hier alles Rechtliche und die Hintergründe zusammen gestellt.

 

Dem Freistaat habe ich bereits geschrieben, dass es am besten wäre, dieses Formular neu anzupassen.

x Hiermit wird ein Schulplatz bei folgender Profilschule im Landkreis __________________ gestellt, da bisher noch keine Grund /Regelschule im Sprengel das Profil Inklusion erfolgreich entwickelt hat

Leider habe ich noch keine Antwort erhalten.

 

Derzeit interessiert es hier niemanden, dass Eltern keine inklusiven Schulplätze vor Ort finden.
Immer noch werden dann die Kinder an Förderschulen angemeldet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Begründung

 

 

Art. 43 Abs. 1 BayEUG

 

Hiermit bitten wir um die Genehmigung des Gastschulantrages aus zwingenden persönlichen Gründen.

Unsere Tochter/Sohn hat hohen sonderpädagogischen Förderbedarf und eine anerkannte Schwerbehinderung
von 50%. Wir wünschen uns Teilhabe und eine wohnortnahe inklusive Beschulung.

 

Eine Grundschule/Regelschule mit dem Profil Inklusion kann unsere Tochter/Sohn besser betreuen, als es in der Regelschule derzeit möglich wäre. Da normale Regellehrer keine sonderpädagogische Ausbildung haben um die Vielzahl der Behinderungen richtig einschätzen und betreuen zu können. Der MSD (Mobile Sonderpädagoische Dienst) ist viel zu selten an der Regelschule und die Klassen sind mit bis zu 27 Kindern viel zu groß um Inklusion wirklich leben zu können.

 

An einer Profilschule (Grundschule / Regelschule mit Profil Inklusion) gibt es eine fest angestellte 
Sonderpädagogin, die die Lehrer entsprechend unterstützen kann um Nachteilsausgleiche/Förderpläne zu erarbeiten und Stellungnahmen für die Beantragung einer Schulbegleitung beim Jugendamt überhaupt erst richtig formulieren zu können.

 

Dies ist ein wichtiger zwingender persönlicher Grund.

Somit sind die Voraussetzungen für die Genehmigung des Gastschulantrages erfüllt. 

 

Vielen Dank

 

 

 

 

Schulordnung für die Grundschulen in Bayern
(Grundschulordnung – GrSO)
Vom 11. September 2008
GVBl. S. 684)
BayRS 2232-2-UK

Vollzitat nach RedR: Grundschulordnung (GrSO) vom 11. September 2008 (GVBl. S. 684, BayRS 2232-2-K), die zuletzt durch § 2 der Verordnung vom 12. Januar 2018 (GVBl. S. 23) geändert worden ist

 

 

 

 

Die jährliche Gastschulbeitragspauschale je Schülerin bzw. Schüler.

 

 

 

 

Bayerisches Schulfinanzierungsgesetz
(BaySchFG)
in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Mai 2000
(GVBl. S. 455, 633)
BayRS 2230-7-1-K

Vollzitat nach RedR: Bayerisches Schulfinanzierungsgesetz (BaySchFG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 31. Mai 2000 (GVBl. S. 455, 633, BayRS 2230-7-1-K), das zuletzt durch § 1 des Gesetzes vom 21. Februar 2018 (GVBl. S. 42) geändert worden ist

 

 

 

 

 

 

Formular Gastschulantrag Bayern

 

Gastschulantrag Seite 1
Gastschulantrag Formular.pdf
PDF-Dokument [79.4 KB]

 

 

 

 

 

 

 

Schulkosten in Deutschland:
 
 
Ein Schüler kostet pro Jahr 6300 Euro
So viel kostet ein Schüler im Jahr , 6700 Euro zahlt Deutschland pro Jahr für jedes Schulkind. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den Bundesländern.
 

https://www.lehrerfreund.de/schule/1s/schueler-kosten-jahr-euro/3367
Das Statistische Bundesamt gibt in der Pressemitteilung “Ausgaben von 4 900 Euro je Schülerin und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2006” bekannt, wie viel Schüler/innen den Staat kosten. Durchschnittlich sind das 4.900 Euro pro Jahr, der Betrag schwankt allerdings nach Schulformen: Am teuersten sind Förderschulen (mit bis zu 12.800 Euro), gefolgt von Gymnasien (5.500 Euro)Grundschulen (4.100 Euro) und beruflichen Schulen (3.600 Euro). Am günstigsten sind Berufsschulen im Dualen System (“Lehrlinge”) mit 2.200 Euro je Schüler/in, was v.a. auf den Teilzeitunterricht zurückzuführen ist. Entsprechend sind die hohen Ausgaben der Förderschulen durch eine niedrige Schüler-Lehrer-Relation begründet. 
 

 

 

 

 

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