Deutscher Verband inklusiver Schulentwicklung (DVIS)

 

 

 

 

Wir möchten einen Verband zur Entwicklung schulischer Inklusion gründen.
Wir suchen den direkten Kontakt zu anderen Vereinen, Verbänden, Selbsthilfegruppen
und Unterstützern aus ganz Deutschland, um gemeinsam Forderungen an die Politik
zu stellen, damit die UN-Behindertenrechtskonvention endlich
auch in Deutschland gelebt werden kann.

 

https://www.deutscher-verband-inklusiver-schulentwicklung.de/

 

 

Inklusion - Deutscher Verband inklusiver Schulentwicklung und Umsetzung
öffentliche Gruppe auf Facebook


https://www.facebook.com/groups/DeutscherVerbandinklusiverSchulentwicklung/

 

 

Zehn Jahre ist es her, dass Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet und
damit versprochen hat, dass Kinder mit Behinderungen das gleiche Recht auf Bildung in den
Regelschulen bekommen wie alle anderen Kinder auch.
 
Seither dürfen Eltern behinderter Kinder den Lernort frei wählen. Jedoch hat Bayern die bayerischen
Schulgesetze nicht angemessen novelliert. Das hat dazu geführt, dass sich die inklusiven
Lernbedingungen an den Regelschulen bis heute hier kaum verbessert haben und bisher nur
integrativ aber nicht inklusiv unterrichtet wird.
 
Wir möchten uns an die Politik wenden um die inklusive Schulentwicklung voran zu treiben.
Wir fordern Inklusion von Anfang an! Teilhabe ist ein Menschenrecht und kein Sozialprojekt!
Das Festhalten an Förderschulen im Freistaat ist somit rechtswidrig.
Denn dies ist weiterhin Selektion und Exklusion.
 
Mit dieser öffentliche Gruppe wollen wir nun den nächsten Schritt gehen,
um uns besser zu vernetzen.
 
Wir fordern das freies Wahlrecht auf eine wohnortnahe und inklusive Schule ein,
so wie es in der UN-Behindertenrechtskonvention von den Ländern gefordert wird.
 
Nun wollen wir uns alle besser vernetzen und voneinander lernen,
um die schulische Inklusion in Deutschland voranzubringen.
 
Wir wollen keine weiteren 10 Jahre abwarten.
 
Herzlichst Susann Dohm
 
 

 


Wir möchten einen Verband zur Entwicklung schulischer Inklusion gründen:
 

 

"Deutscher Verband inklusiver Schulentwicklung"



Wir möchten andere Organisationen, Vereine, Selbsthilfegruppen und Privatpersonen einladen sich uns anzuschließen, um gemeinsem für die Entwicklung der schulischen Inklusion zu  kämpfen, um gemeinsam
Forderungen an die Politik zu stellen.

 

 

 

Wir fordern:
 

- Den Ausbau inklusiver Bildung in ganz Deutschland!
 

- Einen Rechtsanspruch für einen inklusiven Schulplatz in Wohnortnähe!

 

- Eine angemessene Novellierung der bisherigen Schulgesetze!

 

- Eine Neuregelung der Schulbegleitung zur
schulischen Assistenzkraft!

 

- Einen leichterer Zugang behinderter Kinder ohne Diagnostik!

 

 

Wir wünschen die vollständige Umsetzung der
UN-Behindertenrechtskonvention und somit auch schulische Teilhabe.

 

 

Denn noch immer werden verhaltensauffällige Kinder zu schnell den Sondereinrichtungen zugeführt, obwohl sich die Familien eine inklusive Beschulung am Wohnort wünschen, um die wichtige sozialen Kontakte zu Schulkameraden unterstützen zu können.

Und das nun nach fast 10 Jahren seit Unterzeichnung der
UN-Behindertenrechtskonvention.

 

 

 

 

 UN-Behindertenrechtskonvention wirklich 

 

 

 

 

 

 

Was wir uns wünschen

 

Wir wünschen eine Entwicklung von flächendeckender Inklusion an den Regelschulen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Qualität der Bildungseinrichtungen zu verbessern. Wir wünschen eine Weiterentwicklung von Inklusion, Demokratie und Transparenz an deutschen Regelschulen. Das können wir nur erreichen, wenn die vorhandenen Mittel und die sonderpädagogische Förderung konsequent an die Regelschulen umgeschichtet werden. Wir möchten an jeder Schule ein "Elternforum für Inklusion" entwickeln um die Rechte behinderter Schüler auch einfordern zu können.

Volle Klassenzimmer, überforderte Lehrerinnen und Lehrer sowie marode Schulgebäude sind nicht der Inklusion anzulasten, sondern eine Folge desse, dass unbedingt zwei Systeme aufrechterhalten werden sollen.

 

 „Im Gegensatz zur Integration will die Inklusion nicht die Kinder den Bedingungen der Schule anpassen, sondern die Rahmenbedingungen an den Bedürfnisse und Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler ausrichten.“ 
 

Eine inklusive Beschulung kann derzeit nur gewährleistet werden, wenn eine Sonderpädagogin an der Schule fest angestellt ist, weil Lehrer keine sonderpädagogische Ausbildung haben, um die Vielzahl der verschiedenen Bedürfnisse behinderter Kinder richtig einschätzen und begleiten zu können. Besser wäre eine kleinere Klassengröße mit zwei Lehrern (Tandembesetzung, eine Lehrerin, eine Sonderpädagogin).
 

Trotzdem muß es aber weiterhin wohnortnahe Bildungsmöglichkeiten/Lernorte für sehr kranke und behinderte Kinder geben wenn die Eltern dies aus Sicherheitsgründen wünschen, solange die inklusiven Schulstrukturen sich nicht entsprechend verbessert haben. Wir wünschen mehr Mitspracherechte der Eltern.

Inklusion ist kein Sozialprojekt sondern ein Menschenrecht.
Die Gesellschaft muss nach der Ratifizierung alle Kinder inklusiv einbeziehen.

 

Es ist die Aufgabe des Staates dieses durchzusetzen.

Auch in Bayern !

 

Susann Dohm

 

 

 

 

 

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