Deutscher Verband inklusiver Schulentwicklung (DVIS)

 

 

 

 

https://www.deutscher-verband-inklusiver-schulentwicklung.de/


 


Am 18.06.2018 hat sich in Düsseldorf das "Bündnis für inklusive Bildung in NRW"
auf der Landespressekonferenz vorgestellt. Ein breiter Verbund aus Schülern, Lehrern, Eltern und Menschen mit Behinderungen trägt gemeinsam die Forderung nach wirksamen Maßnahmen zur tatsächlichen flächendeckenden Umsetzung von Inklusion in NRW in die Öffentlichkeit und an die Politik heran.

 

Das „Bündnis für inklusive Bildung in Nordrhein-Westfalen“ ist von
36 Organisationen gegründet worden. Neben zahlreichen Elternvereinen,
der Bildungsgewerkschaft GEW und der Landesschüler*innenvertretung
zählen zu den Gründungsmitgliedern u.a. auch der Landesbehindertenrat,
die LAG Selbsthilfe, die Interessengemeinschaft Selbstbestimmt Leben NRW
und die Sozialverbände SoVD und VdK.


 


Wir möchten einen Verband zur Entwicklung schulischer Inklusion gründen:
 

 

"Deutscher Verband inklusiver Schulentwicklung"



Wir möchten andere Organisationen, Vereine, Selbsthilfegruppen und Privatpersonen einladen sich uns anzuschließen, um gemeinsem für die Entwicklung der schulischen Inklusion zu  kämpfen, um gemeinsam
Forderungen an die Politik zu stellen.

 

 

 

Wir fordern:

- Den Ausbau inklusiver Bildung in ganz Deutschland!
 

- Einen Rechtsanspruch für einen inklusiven Schulplatz in Wohnortnähe!

 

- Eine gute Novellierung der alten Schulgesetze für Behinderte!

 

- Eine Neuregelung der Schulbegleitung/Inklusionsbegleitungen zu
schulischen Assistenzkräften!

 

- Einen leichteren Zugang behinderter Kinder auf Profilschulen ohne Diagnostik!

 

 

Wir wünschen die vollständige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und somit auch schulische Teilhabe.

 

 

Denn noch immer werden verhaltensauffällige Kinder in Sonderschulen
gesteckt, obwohl sich die Familien eine inklusive Beschulung wünschen und das nun nach fast 10 Jahren seit Unterzeichnung der
UN-Behindertenrechtskonvention.

 

 

 

 

 UN-Behindertenrechtskonvention wirklich 

 

 

 

 

 

 

Was wir uns wünschen

 

Wir wünschen eine Entwicklung von flächendeckender Inklusion an den Regelschulen. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Qualität der Bildungseinrichtungen zu verbessern. Wir wünschen eine Weiterentwicklung von 

Inklusion, Demokratie und Transparenz an deutschen Regelschulen. Das können wir nur erreichen, wenn die vorhandenen Mittel und die sonderpädagogische Förderung konsequent an die Regelschulen umgeschichtet werden. Wir möchten an jeder Schule ein "Elternforum für Inklusion" entwickeln um die Rechte behinderter Schüler auch einfordern zu können.

Volle Klassenzimmer, überforderte Lehrerinnen und Lehrer sowie marode Schulgebäude sind nicht der Inklusion anzulasten, sondern eine Folge desse, dass unbedingt zwei Systeme aufrechterhalten werden sollen.

So gibt es z.B. keine einheitlichen Inklusionskonzepte für Schulen. Derzeit gibt es an den Regelschulen ohne Profil Inklusion nur die Einzelintegration mit Nachteilsausgleich, Schulbegleitung (wenn diese vom Bezirk oder Jugendamt bewilligt werden kann) und dem MSD (Mobile Sonderpädagogische Dienst), was Inklusion zum Nulltarif ist  und tatsächlich Integration bedeutet und keine Inklusion darstellt.


 „Im Gegensatz zur Integration will die Inklusion nicht die Kinder den Bedingungen der Schule anpassen, sondern die Rahmenbedingungen an den Bedürfnisse und Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler ausrichten.“ 
 

Eine inklusive Beschulung kann derzeit nur gewährleistet werden, wenn eine Sonderpädagogin an der Schule fest angestellt ist, weil Lehrer keine sonderpädagogische Ausbildung haben, um die Vielzahl der verschiedenen Bedürfnisse behinderter Kinder richtig einschätzen und begleiten zu können. Besser wäre eine kleinere Klassengröße mit zwei Lehrern (Tandembesetzung, eine Lehrerin, eine Sonderpädagogin).

Solange es keine Inklusion gibt, müssen wir Eltern wissen wann ein Gastschulantrag für eine Profilschule in einem anderen Landkreis möglich wäre, wie eine Schulbegleitung frühzeitig beantragt werden kann, wann Hausunterricht für Kranke möglich ist oder eine Fernbeschulung genehmigt werden kann.

Wir wünschen eine Entwicklung von flächendeckender Inklusion an den Regelschulen. Das können wir nur erreichen, wenn die vorhandenen Mittel und die sonderpädagogische Förderung konsequent an die Regelschulen umgeschichtet werden.

 

In Bayern haben in 10 Jahren nur ca. 250 Regelschulen das Profil Inklusion entwickelt. 
Für uns ist die Teilhabe in der Gesellschaft und der individuelle Unterricht das Wichtigste und dies
ist an einer Sonderschule/Förderschule nicht möglich. Trotzdem muß es aber weiterhin wohnortnahe Bildungsmöglichkeiten/Lernorte für sehr kranke und behinderte Kinder geben wenn die Eltern dies aus Sicherheitsgründen wünschen, solange die inklusiven Schulstrukturen sich nicht entsprechend verbessert haben. Wir wünschen mehr Mitspracherechte der Eltern und mehr Transparenz der Einrichtungen.

Inklusion ist kein Sozialprojekt sondern ein Menschenrecht.
Die Gesellschaft muss nach der Ratifizierung alle Kinder inklusiv einbeziehen.

 

Es ist die Aufgabe des Staates dieses durchzusetzen.

Auch in Bayern !

 

Susann Dohm

 

 

 

 

 

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