Wir sind eine Selbsthilfegruppe von Angehörigen von Menschen mit Behinderung/-en und Interessenvertretung auch gegenüber der Politik,
zur Vernetzung von Institutionen, sammeln hilfreiche Informationen,
betreiben Aufklärung, um Inklusion von Anfang an sicherzustellen und damit
die Selbstbestimmung und Persönlichkeitsbildung innerhalb der gesellschaftlichen Teilhabe von behinderten Menschen zu fördern. 

 

 

Erfahrungsbericht Familie Dohm zur Inklusion
 an der Grundschule Münsing

vom 25. März 2019
 

„Sie tun wirklich alles, alles außer Inklusion!“
 

Um es gleich vorweg zu nehmen, wir lehnen das Sonderschulsystem in Bayern ab und wünschen Teilhabe. Daher fordern wir unser freies Wahlrecht auf eine inklusive und wohnortnahe Beschulung unseres körperbehinderten Sohnes in Bayern ein.

 

 

 

Seit Deutschland die UN Resolution ratifiziert hat, dürfen die Eltern den Lernort wählen. Jedoch hat Bayern die Novellierung der bayerischen Schulgesetze nicht weiter entwickelt.
Das hat dazu geführt, dass sich die inklusiven Lernbedingungen an den Regelschulen bis heute
kaum verbessert haben und bisher nur integrativ unterrichtet wird. Wir wünschen eine Entwicklung
von flächendeckender Inklusion an den Regelschulen.

Wir fordern Inklusion von Anfang an! 

 

Teilhabe ist ein Menschenrecht und kein Sozialprojekt! 
Das Festhalten an Förderschulen im Freistaat ist somit rechtswidrig.
Denn dies ist weiterhin Selektion und Exklusion.

 

 

Zehn Jahre ist es her, dass Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention unterzeichnet und
damit versprochen hat, dass Kinder mit Behinderungen das gleiche Recht auf Bildung in den Regelschulen bekommen wie alle anderen Kinder auch. Seither dürfen Eltern behinderter Kinder
den Lernort frei wählen. Jedoch hat Bayern die bayerischen Schulgesetze nicht angemessen novelliert. Das hat dazu geführt, dass sich die inklusiven Lernbedingungen an den Regelschulen bis heute kaum verbessert haben und bisher nur integrativ aber nicht inklusiv unterrichtet wird.
Wir wünschen Inklusion von Anfang an und möchten uns mit dieser Petition an die Politik wenden um die inklusive Schulentwicklung voran zu treiben. Deshalb haben wir konkrete Forderungen gestellt. 

Susann Dohm

 

Aktuelles vom 12.04.2019
 

Petition an den bayerischen Landtag

 

Unsere Petition an den Bayerischen Landtag wurde nun vorgelegt.
Es wird eine öffentliche Sitzung dazu stattfinden, zu der wir Euch dann gerne einladen
möchten, sobald ein Termin bekannt gegeben wurde.
Susann Dohm
 

 

 

Aktuelles vom 14.03.2019

"Vater kämpft 6 Jahre lang für eine Schulbegleitung"
 

Kampf um Eingliederungshilfe, dabei geht es um das Recht auf Inklusion

 

Wir sollten auch zuerst das Arbeitgebermodell (Persönliche Budget) beantragen, da Schulbegleitungen in Bayern in der Regel kein Urlaubsgeld und auch kein Geld erhalten, wenn das
zu betreuende Kind wegen Krankheit die Schule nicht besuchen kann. Bei einigen Trägern werden manchmal pro Jahr 20 Tage bezahlt, da die Refinanzierumg zwischen Kostenträger
(Jugendamt / Bezirk Oberbayern) und den Leistungsträgern (Dienste die Schulbegleitungen anstellen) nicht vollständig abgesichert sind und nur in der Einzelvereinbarung geregelt werden können. Oft werden nicht einmal die Pausen bezahlt. In der Regel werden in Bayern nur befristete
11 Monatsverträge abgeschlossen. Zu den Sommerferien müssen sich die Schulbegleitungen
in Bayern dann arbeitslos melden.

Nachdem bei uns 14 Träger nach fast 1 Jahr keine Schulbegleitung finden konnten, hatte der Bezirk Oberbayern uns auch das Persönliche Budget vorgeschlagen. Die Risiken wurden uns allerdings nicht genannt. Wir haben dann einen Eilantrag beim Sozialgericht München gestellt und erfahren, dass ein Träger pro Stunde ca. 32,00 EUR für die Schulbegleitung bekommen kann, aber wir hätten im Persönlichen Budget nur ca. 12,50 EUR Brutto pro Stunde erhalten und hätten im Krankheitsfall der Schulbegleitung sofort einen Ersatz stellen müssen, da das Thema Schulbegleitung in Bayern, nicht im Zuständigskeitsbereich der SCHULEN fällt (obwohl sie Schulbegleitung genannt werden) sondern in den Verantwortungsbereich der Eltern. So kann es sogar vorkommen, dass Familien von den Famililengerichten verantwortlich gemacht werden, wenn diese für einen so geringen Nettostundenlohn keine Schulbegleitung für ihr behindertes Kind finden. Da kann es sogar zu Kindeswohlgefährdungsanzeigen durch die Schulen kommen.

Deshalb haben wir uns gegen das Arbeitgebermodell entschieden und vor Gericht einen Vergleich geschlossen. Nun werden die Ausfallzeiten im Krankheitsfall des zu betreuenden Kindes zu 100% bezahlt, da die Lehrer ja auch zu 100% bezahlt werden, wenn Kinder in der Schule krank sind.
Das die Schulbegleitungen nicht an den Schulen angestellt werden, ist schließlich nicht unser Problem, sonder wieder einmal ein Politisches.

 

https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22401210_Siegmar-Schroeder-kaempft-sechs-Jahre-lang-fuer-seinen-Sohn.html
 

Schulbegleitung für 12,50 EUR Brutto pro Stunde bei ca. 25 Stunden in der Woche:
Kosten im Monat ca. 1.250 EUR

Zum Vergleich:

Ein Heimplatz für ein Kind mit schwerem frühkindlichen Autismus würde die Kommune zwischen 8.000 und 12.000 Euro monatlich kosten.

 

Aktuelles vom 05.03.2019

Urteil zur Inklusion / AZ.: S 2 SO 45/18 ER
Behinderte Schülerin hat Anspruch auf bedarfsgerechte Eingliederungshilfe

 

 

Aktuelles vom 02.03.2019

 

 

Aktuelles vom 21.02.2019
 

Anlaufstelle kommt!

 

Forschungsprojekt „Hochproblematische Kinderschutzverläufe:
Betroffenen eine Stimme geben“ ist gestartet
 
 

WENN WUNSCH UND WILLE DER KINDER IGNORIERT WERDEN

Eine unabhängige Anlaufstelle wird für Familien geschaffen, die sich nach traumatischen Erlebnissen mit Jugendämtern und Gerichten alleingelassen fühlen.

 

 

"Die wissenschaftliche Anlaufstelle soll beim Institut für Kinder- und Jugendhilfe GmbH in Mainz im April 2019 eingerichtet werden und für eine Dauer von ca. zwei Monaten Berichte entgegennehmen."

 

 
Um die Perspektive der Betroffenen noch stärker im Reformprozess zu berücksichtigen, startet jetzt das Forschungsvorhaben „Hochproblematische Kinderschutzverläufe: Betroffenen eine Stimme geben“. Mit dem Vorhaben werden Berichte von Betroffenen systematisch gesammelt und unter Beteiligung unabhängiger Expertinnen und Experten ausgewertet.
 

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article189067727/Neue-Anlaufstelle-fuer-Familien-beim-Institut-fuer-Jugendhilfe.html?fbclid=IwAR3MfcOM5mncBCEDWyfb3cA2skxQpWSCII7sguyERk_3ZmJTBGs3oEc02Vw
 

https://www.cducsu.de/presse/pressemitteilungen/den-buergern-zuhoeren-neues-beteiligungsformat-fuer-betroffene-von-kindschaftsverfahren?fbclid=IwAR0sUE4ePR9pzzl9IEpAJkkYHba-v1WQOCrncYp65y1yVUohSwcUQIAaQZA
 

https://www.ikj-mainz.de/index.php/Newsreader/items/forschungsprojekt-hochproblematische-kinderschutzverlaeufe-betroffenen-eine-stimme-geben-ist-gestartet-177.html

 
 
 

 

 

Aktuelles vom 15.02.2019

 

Unser heutiges Treffen mit dem bayerischen Kultusminister
Herr Prof. Dr. Michael Piazolo


In der heutigen Bürgersprechstunde informierten wir Herrn Prof. Dr. Piazolo persönlich über die haltlosen Zustände an bayerischen Grundschulen, wenn Eltern Inklusion wünschen und dies
auch einfordern.

Wir berichteten wie schwer es ist eine Schulbegleitung genehmigt zu bekommen und auch jemanden zu finden, der für ca. 8 EUR netto die Stunde arbeiten würde und die Schulen uns dafür beschuldigen, wenn wir keine Schulbegleitung für unsere behinderten Kinder finden können. Die Schulen behaupten, dies sei Aufgabe der Eltern und liegt nicht im Verantwortungsbereich der Schulen.

Wir informierten ihn darüber, wie leicht Kindeswohlgefährdungsanzeigen durch die Schulen angezeigt werden können, ohne zuvor mit den Familien ein Gespräch suchen zu müssen und ohne das gewichtige Gründe für eine Gefährdung vorliegen müssen und uns dann noch die Akteneinsicht und die Gefährdungsmeldung verwehrt werden können.

 
Das an den Inklusionsschulen keine Inklusionsklassen geschaffen wurden und es dort noch immer
nur die Einzelintegration behinderter Kinder versucht wird, wir Eltern aber eine inklusive Schulentwicklung wünschen und dies weiter einfordern werden, so wie es die
UN-Behindertenrechtskonvention von Deutschland fordert.


Inklusion ist kein Sozialprojekt sondern ein Menschenrecht.

Susann Dohm
Leiterin der Selbsthilfegruppe "Inklusionsbewegung Starnberg"

 

 

 

 

 

Wann beginnen wir mit der Inklusion in der Schule?

Partnerklassen/Außenklassen sind keine Inklusionsklassen.

Mein persönlicher Eindruck mit eigenen Erfahrungen schulischer Inklusion:


Eine Partnerklasse (früher Außenklasse genannt) ist eine Klasse der Förderschule die sich ein Klassenzimmer an einer Regelschule mietet. Die Kinder gehören nach wie vor zur separierenden Sonderschule/Förderschule/ sonderpädagogisches Förderzentrum genannt. Die behinderten Schüler werden nicht zusammen mit den nichtbehinderten Schülern unterrichtet.
Dies ist KEINE Inklusion.

 

In Starnberg gibt es auch nach 10 Jahren (seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention) noch immer keine Grundschule die das Profil Inklusion entwickelt konnte. Warum ist das so?
Behinderte Kinder können hier in Starnberg noch immer nicht eine wohnortnahe Grundschule erfolgreich besuchen, weil die Voraussetzungen einfach nicht geschaffen werden. Eine Partnerklasse ist weiterhin nur Selektion und in Wirklichkeit ist es eine Außenklasse der Förderschule. Diese Partnerklasse mietet sich sozusagen einen Raum an einer Regelgrundschule. Die behinderten Kinder werden nicht zusammen mit nichtbehinderten Kindern unterrichtet. 

Wenn ich die Schulleitungen, Lehrer, Richter, Mitarbeiter vom Jugendamt frage was Sie unter Inklusion in der Schule verstehen, erhalte ich in der Regel folgende Antwort „ Auf die politischen Probleme kann hier nicht näher eingegangen werden“. Inklusion ist in Bayern also vorwiegend ein politisches Problem. Aus diesem Grunde fühlt sich der Inklusionsbeirat Starnberg bisher für die schulischen Belange im Hinblick auf eine inklusive Schulentwicklung für nicht zuständig.

 

Was ist eine Inklusionsklasse?

Es fällt sofort auf, dass in einer richtigen Inklusionsklasse vergleichsweise wenige Schüler und dafür viele Erwachsene im Raum sind. Es sind ca. 15 Schüler in dieser Klasse. In dieser Inklusionsklasse befindet sich eine weitere Lehrerin, eine Assistenzkraft und manchmal eine Praktikantin. Denn diese intensive Betreuung ist notwendig, weil vier bis fünf der ca. 15 Kinder einen erhöhten Förderbedarf haben. Sie brauchen mehr Zeit zum Lernen. Diese Inklusionsklasse wäre ein Unterrichtskonzept,
dass diesen behinderten Kindern wirklich individuell helfen würde zu lernen und gute Leistung erzielen zu können.

 

 

Wenn man dann die rechtlichen Informationen vom Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) Abteilung Grund-, Mittel- und Förderschulen liest, wundern sich viele
warum sie diese Schulumgebung an unseren Grundschulen in Bayern noch nicht vorfinden.

 

Inklusive Schule als Ziel der Schulentwicklung aller Schulen BayEUG, Art. 2 Abs. 2
Inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen


Und hier ist nicht die Integration gemeint. Obwohl es überall geschrieben steht
"Einzel-integration", "Integrationshelfer" 

 

http://www.inklusion.schule.bayern.de/schule_entwickeln/formen-gem-lernen/

 

 

 

 

 

 

I

Inklusionsklasse

In einer Inklusionsklasse sind vergleichsweise wenige Schüler und dafür
    viele Erwachsene. Es sind ca. 15 Schüler, davon haben ca. 5 Schüler erhöhten sonderpädagogischen Förderbedarf. Es befindet sich eine weitere Lehrerin, eine Assistenzkraft und manchmal eine Praktikantin in der Klasse, denn diese intensive Betreuung ist notwendig, wenn vier bis fünf der ca. 15 Schüler einen erhöhten Förderbedarf haben. Sie brauchen mehr Zeit zum Lernen.
Dies ist Inklusion.

 

P Partnerklasse Partnerklassen/Außenklassen sind keine Inklusionsklassen.
    Eine Partnerklasse (früher Außenklasse genannt) ist eine Klasse der Sonderschule/Förderschule die sich ein Klassenzimmer an einer Regelschule mietet. Die Kinder gehören nach wie vor zur separierenden Sonderschule/Förderschule/ sonderpädagogisches Förderzentrum genannt. Die behinderten Schüler werden nicht zusammen mit den nichtbehinderten Schülern unterrichtet.
Dies ist KEINE Inklusion.

 

A Außenklasse Eine Außenklasse (heute neu Partnerklasse genannt) 
    ist eine Klasse der Förderschule, die sich ein Klassenzimmer in einer Regelschule mietet. Die Kinder gehören jedoch weiterhin zur separierenden Sonderschule (neu Förderschule und noch neuer sonderpädagogisches Förderzentrum genannt).
Dies ist KEINE Inklusion.

Inklusive Schule als Ziel der Schulentwicklung aller Schulen

BayEUG, Art. 2 Abs. 2
Inklusiver Unterricht ist Aufgabe aller Schulen


Und hier ist nicht die Integration gemeint. Obwohl es überall geschrieben steht wie
"Einzel-
integration", "Integrationshelfer" 

 

 

Die Integration
Behinderte Kinder müssen sich in das bestehende Schulsystem für nichtbehinderte Kinder einfügen. Wer das mit seiner Behinderung nicht schafft, wird entweder zum Notenschutz
(diese Kinder bekommen keine Noten und werden somit zum Übertritt auf eine Sonderschule/Förderschule "abgeschult" ) oder diese Kinder mit Behinderungen werden direkt auf eine Sonderschule/Förderschule abgeschult. Doch meißt kommt es erst garnicht dazu, da Kinder mit anerkannten Behinderungen ab GdB 50% in Bayern in der Regel Heilpädagogische Kindertagesstätten besuchen müssen, da die Regelkindergärten keine inklusiven Kitaplätze anbieten und die Kosten eines Integrationshelfers (das es die Bezeichnung Inklusionshelfer noch nicht gibt) in der Regel vom Jugendamt nicht oder nur sehr selten übernommen werden. Die Kosten für Heilpädagogische Kindertagesstätten, Internatsplätze für Behinderte und sonstige Einrichtungen die viel teurer sind, werden dagegen sofort vom Kostenträger übernommen.

Die Inklusion
Bei der Inklusion muß sich das behinderte Kind NICHT in das bestehende Regelschulsystem für nichtbehinderte Kinder einfügen. Für jedes behinderte Kind werden die entsprechenden Voraussetzungen an der Regelschule geschaffen, damit es individuell mit neuen Lernmethoden und neuen pädagogischen Inklusionskonzepten wie z.B. Planungsmappen, Wochenplänen, individueller Unterrichtseinheiten, Computerarbeit, Lehrerhandbücher für die Eltern lernen kann. Diese Veränderungen kommen dann allen Kindern zu Gute, da jeder (z.B.: auch hochbegabte Kinder endlich gefördert werden könnten) individuell und mit offenen Unterrichtsformen lernen könnte. Aber das gibt es derzeit in Bayern noch nicht oder nur in Ausnahmefällen, da derzeit auch behinderte Kinder in der gleichen Zeit die Leistung in Form von Noten bringen muß, laut Lehrplan, zwar mit der Möglichkeit eines Nachteilsausgleichs oder eines individuellen Förderplans, doch das scheitert dann durch die fehlende sonderpädagogischen Ausbildung der Regelschullehrerinnen, da Sonderpädagogen nur wenige Stunden pro Woche an den Schulen sind und es keine Tandembesetzung gibt.
 

 

Teilhaben - was ist es uns wert?

2009 trat die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland in Kraft.
Sie verspricht gleiche Chancen für Menschen mit Behinderungen.
Aber wie sieht es mit der Umsetzung aus?

 

Zugang und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind die Kernanliegen, bekannt unter dem Begriff Inklusion. Nur, wie sieht die Praxis aus? Sind wirklich alle Menschen gleich viel wert?
Oder bemessen wir Wert nicht unterschiedlich? Inklusion, wem bringt sie was?

 

Die Themen

10 Jahre Inklusion - wo stehen wir?

Exklusion, Integration, Inklusion - was steckt drin, in den Begriffen und in der Wirklichkeit?

Was darf Teilhabe in der Gesellschaft kosten? - Das Beispiel Markus Igel

Barrieren anderer Art - die Geschichte von zwei Brüdern, die als Flüchtlinge nach Deutschland kamen

Die Kinder der Utopie - ein Filmtipp

Nele will tanzen - Inklusion in der Arbeitswelt
 

Gast im Studio: der Moderator, Autor und Aktivist Raul Krauthausen

Moderation - Andrea Ballschuh

 

 

 

Zehn Jahre Inklusion in Bayern:
Gemeinsames Lernen bleibt eine Illusion

...

...

 

Wir haben ein Recht auf Inklusion!

Information für Lehrer, Jugendamtmitarbeiter, Richter, Schulleitungen, Ärzten, Eltern, Sonderpädagogen

...

 

10 Jahre Inklusion - "Das Märchen von der Inklusion"
Im Süden Deutschlands gehen mehr Kinder mit Behinderungen auf eine Förderschule
als vor 10 Jahren.
 

 

 

Fehlerhafte deutsche Übersetzung der UN-Behindertenrechtskonvention
 
Das Wort "inclusion" wurde in der Übersetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit
dem Wort
"Integration" übersetzt. Aus diesem Grunde gibt es in Deutschland auch nur "Integrationshelfer" und keine "Inklusionshelfer" als Schulbegleiter.
Dieser Fehler muß endlich behoben werden. Denn dann müßten ALLE Schulen Einzelinklusion umsetzen und keine Einzelintegration.
 
Integration = Eingliederung in ein bestehendes System
Inklusion = Eingschlossensein in ein bestehendes System
 
Bentele: „Wer Inklusion will, muss sie im Gesetz auch so nennen.“
 
Susann Dohm: "Die bayerische Politik will aber keine Inklusion, denn dann wäre der Erfolg nach
10 Jahren messbar gewesen und es gäbe heute nicht mehr behinderte Sonderschüler in Bayern
die an einer Sonderschule/Förderschule lernen müssen, sondern es wären wenigere geworden.
 
Aus diesem Grunde gibt es auch noch immer keinen gesetzlichen Rechtsanspruch für einen
wohnortnahen, inklusiven Schulplatz, trotz einer Schulpflicht und einer freien Wahlmöglichkeit für behinderte Kinder. Denn dann könnten Familien doch auf die Idee kommen, Inklusion auch in Bayern einzufordern und einzuklagen. 
Wir hätten dann sehr schnell Inklusion in der Schule oder ein neues und besseres Schulsystem."
 

 

 

Die Wahrheit über Förderschulen/Sonderschulen.
 
Das Schulsystem in Bayern hat Nenad durch einen falschen IQ Test, der mit 7 Jahren durchgeführt wurde, dann auf eine geistig behinderten Sonderschule abgeschult und dadurch sein Leben zerstört. Er findet bis heute keine Arbeit. Eigentlich hat Bayern es verursacht, aber es ist bereits verjährt. Das darf so nicht bleiben.
 
 
5 % der Förderschüler schaffen nur einen anerkannten Schulabschluss
3 % der Förderschüler wurden 2016 an die Regelschule zurückgeführt
 
Diese Kinder können mehr als basteln, sie brauchen aber moderne Lehrmethoden
und eine individuelle Förderung durch eine ausgebildete Lehrkraft.
 
Aber solange die Schülerzahlen an den Förderschulen/Sonderschulen gehalten werden sollen
um die Stellen zu halten damit die Förderschulen nicht geschlossen werden, müssen wir Eltern uns informieren und für eine besser Bildung unserer kranken und schwachen Kinder mit Beeinträchtigungen / Behinderungen kämpfen.
 

 

 

 

Inklusion ist nicht verhandelbar
 
BORSCH: Ein guter inklusiver Unterricht ist, um es salopp zu formulieren,
einfach guter Unterricht.


BORSCH: Wir haben es bei der Inklusion mit sehr leistungsheterogenen Gruppen zu tun. Da geht es nicht, dass der Lehrer vor der Klasse steht und sich an dem mittleren Niveau der Schüler orientiert in der Hoffnung, dass die leistungsschwächeren Kinder da auch mitkommen und sich die Leistungsstarken nicht langweilen. Nein. In einem inklusiven Unterricht muss anders vorgegangen werden. Man muss die Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler erfassen und unterschiedliche Angebote machen. Differenzierung und Adaptierung der Unterrichtsgestaltung sind die zentralen Schlagworte.

Man muss aber auf die Unterschiedlichkeit der Kinder eingehen. Mit schülerzentrierten Lernformen gelingt das oft besser. Für Schüler mit Lernschwierigkeiten, ich habe es vorhin schon erwähnt, kann es eben sinnvoller sein, wenn der Lehrer direkt anleitet, erklärt und als Vorbild zur Verfügung steht. Kinder, die sowieso gut zurechtkommen, können eher in einem offenen, problemorientierten Unterricht arbeiten. Aber wie gesagt: Der Unterricht muss jeweils an die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler angepasst sein. Von daher verbietet es sich, einen Unterricht für alle zu machen. Es muss für alle Schüler, je nach ihren Voraussetzungen, das richtige Angebot gefunden werden.

BORSCH: Ich denke, eine Schwierigkeit liegt darin, dass wir im Moment zweigleisig fahren. Wir haben auf der einen Seite Schulen, die inklusiv arbeiten. Auf der anderen Seite gibt es aber noch das Förderschulsystem. Meiner Meinung nach muss man davon Abstand nehmen. Erst dann kann die Inklusion auch richtig umgesetzt werden. Das heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass ausreichende Ressourcen und gute Rahmenbedingungen auch gleichbedeutend sind mit gutem inklusiven Unterricht. In meinem Buch habe ich die Rahmenbedingungen ganz außen vorgelassen und mich auf die inklusive Unterrichtsgestaltung konzentriert.
 
 
 

 

 

Stellungnahme der Monitoring-Stelle (31. März 2011) Eckpunkte zur Verwirklichung eines inklusiven Bildungssystems (Primarstufe und Sekundarstufen I und II) Empfehlungen an die Länder, die Kultusministerkonferenz (KMK) und den Bund

 

Der Grundsatz „Wohl des Kindes“ verbindet sich mit der Vermutung, dass das Kindeswohl im inklusiven Regelschulzusammenhang am besten verwirklicht werden kann. Dieser Grundsatz darf nicht als Schranke des Rechts auf inklusive Bildung gelten. Vielmehr leitet der Grundsatz die Interpretation der rechtlichen Bestimmungen und zwingt, das Individualrecht aus der Perspektive des Rechtsinhabers oder der Rechtsinhaberin zu sehen. • Die in einigen Ländern vorgesehene Einführung des genannten Wahlrechts der Eltern, zwischen Regel- und Sonderbeschulung zu entscheiden,
 ist nur übergangsweise vertretbar:


Sollte die Existenz eines Elternwahlrechts nachweislich den Aufbau eines inklusiven Bildungssystems verzögern oder untergraben, beispielsweise weil es die erforderliche Reorganisation von Kompetenzen und Ressourcen für das Regelschulsystem erschwert und in diesem Zuge das Sonderschulwesen stärkt, ist das Elternwahlrecht mit dem Gebot der progressiven Verwirklichung des Rechts auf inklusive Bildung nicht in Einklang zu bringen.

 • Das Recht auf Inklusion ist ein Recht der Person mit Behinderung.

Die Eltern haben bei der Ausübung der elterlichen Sorge den Leitgedanken der Inklusion zu beachten und ggf. zu erklären, warum sie keine inklusiven Bildungsangebote wahrnehmen.

Die Elternberatung, von welcher Seite auch immer, muss einbeziehen, Eltern das Recht auf inklusive Bildung vorzustellen und die Eltern hinsichtlich ihrer Gewährsfunktion aufzuklären.

 

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/uploads/tx_commerce/stellungnahme_der_monitoring_stelle_eckpunkte_z_verwirklichung_eines_inklusiven_bildungssystems_31_03_2011.pdf

 

 

AUFRUF !!!!!

 

Liebe inklusionsengagierte Eltern,
der Bayerischer Elternverband bekam in den letzten Monaten zahlreiche Anfragen von Eltern,
wo es im Zusammenhang mit der gewünschten Inklusion ihres Kindes zu Drohungen seitens des Jugendamtes mit dem Entzug des Sorgerechts oder gar mit Inobhutnahme kam. Dies diente meist dem Zweck, das Kind an eine Förderschule zu drängen und/oder eine uneingeschränkte Schweigepflichtsentbindung zu bekommen.

 

Um diese schreckliche Praktik zu beenden, wird die Stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Elternverbands e.V. www.bev.de am 13. November 2018 ein Gespräch mit der Stabsstelle Inklusion
im Kultusministerium, zusammen mit einem Mitarbeiter des Sozialministeriums und des Landesjugendamts sowie einer betroffenen Mutter führen. Frau Paede bittet Eltern aus Bayern, die von diesem unsäglichen Vorgehen ebenfalls betroffen sind oder waren, ihr eine kurze Darstellung der Abläufe zu übersenden. Sie sichert Anonymität zu. Damit es nicht zu Doppelmeldungen kommt, würde sie gerne Ihren Wohnort erfahren, ohne ihn jedoch weiterzugeben.

 

Betroffene Eltern aus Bayern können sich direkt an:
henrike.paede@bev.de, Telefon 0821 437196
wenden.
 

Des Weiteren hat Frau Paede Kontakt zu einer Professorin aus Berlin, die entsprechende Fälle gerne dokumentieren und veröffentlichen würde. Auch dies kann auf Wunsch anonym erfolgen. Hier können sich Betroffene aus dem ganzen Bundesgebiet melden.
 

Ich bitte Sie herzlich um Ihre Unterstützung für diese beiden Vorhaben! Natürlich kann in
beiden Fällen auch der Kontakt über mich erfolgen.
Susann Dohm

 

 

 

"Ist Inklusion in Deutschland überhaupt gewollt?"
vom 13.10.2018.
 
Ein sehr wichtiger und sehenswerter Bericht über die wichtigsten Fakten, Informationen zum derzeitigen Stand "schulischen Inklusion" in Deutschland.
 
Mit Frau Lisa Reimann von Inklusionsfakten.
 
 

 

 

 

 

 

 

Das Netzwerk Inklusions Bayern hat Forderungen an den Freistaat formuliert:
 
 
Auszug "Schulen mit dem Profil Inklusion"
 
Schulen mit dem Profil Inklusion haben es nicht geschafft, die Exklusionsquote landesweit zu verbessern. Der Titel wurde sogar etlichen Sonderschulen verliehen, die Kinder mit Beeinträchtigungen weiter aus ihrem sozialen Umfeld zuhause ausgrenzen.
 
Profilschulen Inklusion integrieren im Verhältnis nicht mehr Kinder mit schwereren Behinderungen
(wie z.B. mit sog. Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“) als alle anderen allgemeinen Schulen auch. Unsere Erfahrung aus der Elternberatung zeigt:
 
An nicht wenigen Profilschulen Inklusion herrscht keine vorbildhaftere inklusive Schulentwicklung und keine inklusivere Haltung der Pädagogen als an anderen allgemeinen Schulen. In manchen Profilschulen Inklusion werden nicht seltener Kinder exkludiert und an Sonderschulen abgeschult als an anderen allgemeinen Schulen auch.
 
Das Profil Inklusion ist daher ungeeignet, in einem Flächenstaat Inklusion zu verwirklichen. Sie bleiben Inselschulen und verführen die übrigen Schulen, sich vor der Verantwortung für Kinder mit Beeinträchtigungen zu drücken und die Eltern an diese Schulen zu verweisen, obwohl bereits jede Sprengelschule verpflichtet ist, die Kinder mit Beeinträchtigungen aus ihrem Sprengel aufzunehmen.
 
Wir fordern daher:
 

Es dürfen nur Schulen weiter als Profilschulen Inklusion anerkannt werden, die in jeder neuen ersten Klasse über 80% aller Kinder mit Beeinträchtigungen aus ihrem Sprengel aufnehmen und die grundsätzlich keine Kinder mit Beeinträchtigungen mehr abschulen, außerdem eine inklusive Nachmittagsbetreuung anbieten.

 

Es muss dringend klargestellt werden, dass Profilschulen Inklusion keine Kinder außerhalb ihres Sprengels aufnehmen, außer in Ausnahmefällen, wenn z.B. an der eigentlichen Sprengelschule des Kindes ein Aufzug für einen Rollstuhlfahrer nicht so schnell hergestellt werden kann.

 
Die UN-Konvention spricht von einem „hochwertigen“ Unterricht für Menschen mit Behinderung
 
 

 

 

Inklusion ist, wenn anders sein normal ist.
UN-BRK / UN-BehindertenRechtsKonvention von 2009
 
Was heute an vielen Grundschulen versucht wird, ist dagegen Integration bzw. die erste Stufe des Versuchs von Inklusion. Diese 1.Stufe ermöglicht es Kindern mit "festgestellter Schwerbehinderung von mindestens 50%" den Besuch an einer Regelschule unter den bisherigen Rahmenbedingungen,
die ursprünglich für Nichtbehinderte entwickelt wurden.

Die UN-Behindertenrechtskonvention wurde für die Behinderten entwickelt um ein Abkokmmen zum Schutz der Menschenrechte zu schaffen.
 
Es geht hierbei nicht um die Integration von NICHTBEHINDERTEN Kindern). Denn es heißt ja auch nicht:

"UN-Mit_festgestellten_sonderpädagogioschen_Förderbedarf-Konvention"

 
Für die wirklich behinderten Kinder reicht die Form der Einzelintegration jedoch nicht aus, weil
es keine "offene Lernumgebung gibt und sie nicht individuell lernen können".
 Die Regelschullehrer/innen haben keine sonderpädagogische Ausbildung, es gibt in der Regel keine Inklusionsklassen mit einer Tandembesetzung für die gesamte Unterrichtszeit. Es gibt noch keine ausgebildeten "schulischen Assistenzkräfte" in ausreichender Form und der Lehrplan wurde nicht entsprechend den inklusiven Bedingungen angepasst. Die Schulgesetze wurden bisher nicht ausreichend novelliert. Die bisherigen Schulgesetze wurden ursprünglich für die nichtbehinderten Kinder entwickelt.
 
Bei der richtigen Inklusion können Kinder im "offenen Unterricht" lernen.
Hier lernen jüngere und ältere Schüler aus 3 Jahrgängen gemeinsam in wechselnden gemischten Lerngruppen. Es gibt keine Schulklassen mehr. Jeder Schüler verfolgt seinen ganz individuellen Lehrplan. Dies funktioniert mit der Wochenplanarbeit. Mit der Wochenplanarbeit bekommt jedes Kind seinen eigenen Lehrplan, dieser kann dann im eigenen Tempo abgearbeitet werden. Dadurch verringern sich Schulängste und der Leistungsdruck und die soziale Kompetenz wird dadurch verbessert.
 
Natürlich müssen auch die nichtbehinderten Kinder ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend begleitet werden, aber bei "richtiger" Inklusion, wäre das automatisch der Fall.
So würden Lehrer zu Lernbegleitern werden.
 
Dafür benötigen die Schulen mehr finanzielle Unterstützung vom Bund und Lehrerausbildungen im sonderpädagogischen Bereich. 
 
Viele Mitarbeiter vom Jungendamt wissen noch nicht viel von "schulischer Inklusion" und konnten bei unserer Verhandlung vor dem Sozialgericht direkt vom Richter erfahren, welche Rechte wir Eltern bereits heute haben. Selbst Lehrer/innen an Schulen mit dem Schulprofil Inklusion, wissen oft nicht was Inklusion wirklich bedeutet. Auch die Mitarbeiter der Ministerien oder Politiker wissen oft nicht was Inklusion wirklich bedeutet und welches Recht die Eltern bereits heute haben, außer sie haben selbst behinderte Kinder. Solange man selbst nicht davon betroffen ist interessiert man sich nicht für dieses Thema. Dabei kann eine Behinderung jeden Treffen, durch einen Unfall oder einer schweren Krankheit.
 
Nur wir Eltern können durch Aufklärung in der Gesellschaft einen Bewußtseinswandel bewirken. Denn Italien hat es doch auch geschafft und lebt "schulische Inklusion" bereits seit über 35 Jahren erfolgreich. Dort gehen die Kinder gemeinsam 5 Jahre zur Grundschule. Danach gehen alle für 3 Jahre zur Mittelschule und danach wird entschieden, wer das Abitur machen möchte. In Italien gibt es keine Förderschulen mehr.
 
Wir Eltern müssen uns verbinden und voneinander lernen. Regional können Eltern anfangen sich in kleinen Gruppen zu helfen. Oft reicht es zu Beginn, wenn zwei Familien sich unterstützen. Als Beistand/Zeuge mit zu den Gesprächen gehen. Öffentlichkeitsarbeit ist ein sehr wichtiges Thema. Manchmal muß man leider vor Gericht gehen, aber das ist wichtig um das Recht einfordern zu können. Jede Behörde lernt dann daraus und versteht etwas mehr von schulischer Inklusion. Das ist zwar alles nicht unsere Aufgabe als Eltern,
aber es geht derzeit nicht anders.
 
Wir, Inklusionsbewegung Starnberg, beraten andere Familien in ganz Deutschland nun seit einigen Jahren und es ist immer der gleiche Ablauf. Die Institutionen wissen nicht was "schuliche Inklusion" ist und kennen nicht die Rechte die durch die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 geschaffen wurden. 
 
Ihr könnt selbst diese "Selbsthilfegruppen" regional gründen und sie "Inklusionsbewegung Hamburg", "Inklusionsbewegung Stuttgart", "Inklusionsbewegung Frankfurt", "Inklusionsbewegung Magdeburg", "Inklusionsbewegung Berlin" usw. nennen.
 
Eine Internetseite ist sehr wichtig, damit Ihr andere beroffene Familien erreichen könnt, denn viele nutzen Facebook noch nicht. Aber mit dem Baukastensystem kann man heute ganz leicht eine eigene Webseite erstellen und so teuer sind sie nicht mehr in der geringsten Variante. Später könnt ihr regionale Elterntreffen planen, wenn ihr euch stark genug fühlt und gemeinsam zu politischen Veranstaltungen gehen oder auch
die Presse ansprechen.
 
Ihr habt viel mehr Möglichkeiten, als Ihr denkt und natürlich gibt es auch bereits gute Schulen und
einzelne Erfolge, aber es sind Ausnahmen. Noch!
 
Gebt nicht auf. In jeder Regelschulklasse in Bayern sind derzeit bis zu 5 Kinder mit festgestellten sonderpädagogischem Förderbedarf. Davon sind unter 1 % Kinder mit einer echten anerkannten Schwerbehinderung (größer GdB 50%=Grad der Behinderung).
 
Würden alle Schulen Inklusion machen, wären in jeder Klasse ca. 1-2 Kinder mit einer
festgestellten Schwerbehinderung.
 
An jedem Stein der mir von den Institutionen in den Weg gelegt wird, wachse ich und erst wenn
"anders sein normal geworden ist", haben wir wirklich "schulische Inklusion" erreicht und dann wird das Wort Inklusion überflüssig werden.
 
Und wenn der Freistaat weiterhin keine Inklusion ermöglicht, dann werden wir unsere eigenen Schulen gründen und zeigen wie Inklusion möglich sein kann und welche großartigen Erfolge diese Kinder erreichen können, wenn man ihnen mehr Zeit gibt und neue Lernmöglichkeiten und vor allem mehr Verständnis und Vertrauen in ihre Fähigkeiten und sie annimmt wie sie sind.
 
Euch allen viel Erfolg
Susann Dohm

 

 

 

 
 
SCHULJAHR 2018/2019 IM LANDKREIS STARNBERG
Unser Kommentar zum Stand der Inklusion in Starnberg
 

 

 

 

Rechtliche Grundlage für schulische Inklusion
in Deutschland

Wichtige Meldung vom 21.09.2017

Was steht in der UN-Behindertenrechtskonvention, die von Deutschland ratifiziert wurde, zum Schulsystem?

 

 

 

Inklusionsstudie: Bayern hält an Förderschulen fest

Aktuelle Meldung vom 04.09.2018
sowie unsere schriftliche Anfrage an das Kultusministerium zur fehlerhaften Datenerfassung der 
Inklusionsquoten in Bayern durch nichtbehinderte Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf
 

 

 

Behörden-Wirrwarr und Irrsinn in Starnberg
Aktuelle Meldung vom 28.08.2018

 

 

 

Starnberg weit entfernt von schulischer Inklusion

Aktuelle Meldung vom 26.08.2018

 

 

 

Das Scheitern der Pseudo-Inklusion

Aktuelle Meldung vom 01.08.2018
 

 

 

Urteil rechtskräftig: Land NRW muss ehemaligen Sonderschüler entschädigen

 

Aktuelle Meldung vom 23.08.2018 
 
"Damit steht eindeutig fest, dass eine falsche Einstufung von Kindern und Jugendlichen in sonderpädagogische Förderschwerpunkte und eine entsprechend falsche Beschulung eine Amtspflichtverletzung darstellt und damit schadenersatzpflichtig ist.
Die Förderschullehrer können nicht mehr machen was sie wollen". 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Selbsthilfegruppe und Elterninitiative "Inklusionsbewegung Starnberg" wurde im Herbst 2016 von Eltern gegründet, damit ihre Kinder mit Einschränkungen die Möglichkeit erhalten, einen inklusiven Schulplatz am Wohnort besuchen zu können, da Inklusion bereits am Wohnort in der Nachbarschaft beginnt. Kinder die weit entfernte Ganztagsförderschulen besuchen, haben kaum Gelegenheiten Freundschaften am Wohnort zu finden

und zu leben. 



"Im Gegensatz zur Integration will die Inklusion nicht die Kinder den Bedingungen der Schule anpassen, sondern die Rahmenbedingungen an die Bedürfnisse und Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler ausrichten."

 

 

 

 

 

„Inklusion ist ein Menschenrecht und der Schlüssel für
individuelles Lernen. Es wird zu mehr Freiheit, mehr
Menschlichkeit und mehr Demokratie an unseren Schulen
führen und ermöglicht das soziale Lernen der Kinder!
Inklusion ist die größte Bildungsreform der vergangenen
Jahrzehnte. Menschen ohne Behinderungen haben kein Recht Behinderte weiter auszuschließen.“
Susann Dohm

 

 

 

 

 

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