Wir sind eine Selbsthilfegruppe von Angehörigen von Menschen mit Behinderung/-en und Interessenvertretung auch gegenüber der Politik,
zur Vernetzung von Institutionen, sammeln hilfreiche Informationen,
betreiben Aufklärung, um Inklusion von Anfang an sicherzustellen und damit
die Selbstbestimmung und Persönlichkeitsbildung innerhalb der gesellschaftlichen Teilhabe von behinderten Menschen zu fördern. 

 

Die Wahrheit über Förderschulen. Sonderschulen gehören auf den Prüfstand.
 
 
Das Schulsystem in Bayern hat Nenad durch einen falschen IQ Test, der mit 7 Jahren durchgeführt wurde, dann auf eine geistig behinderten Sonderschule abgeschult und dadurch sein Leben zerstört. Er findet bis heute keine Arbeit. Eigentlich hat Bayern es verursacht, aber es ist bereits verjährt. Das darf so nicht bleiben.
 
 
5 % der Förderschüler schaffen nur einen anerkannten Schulabschluss
3 % der Förderschüler wurden 2016 an die Regelschule zurückgeführt
 
Diese Kinder können mehr als basteln, sie brauchen aber moderne Lehrmethoden
und eine individuelle Förderung durch eine ausgebildete Lehrkraft.
 
Aber solange die Schülerzahlen an den Förderschulen/Sonderschulen gehalten werden sollen
um die Stellen zu halten damit die Förderschulen nicht geschlossen werden, müssen wir Eltern uns informieren und für eine besser Bildung unserer kranken und schwachen Kinder mit Beeinträchtigungen / Behinderungen kämpfen.
 

 

Inklusion ist nicht verhandelbar
 
BORSCH: Ein guter inklusiver Unterricht ist, um es salopp zu formulieren,
einfach guter Unterricht.


BORSCH: Wir haben es bei der Inklusion mit sehr leistungsheterogenen Gruppen zu tun. Da geht es nicht, dass der Lehrer vor der Klasse steht und sich an dem mittleren Niveau der Schüler orientiert in der Hoffnung, dass die leistungsschwächeren Kinder da auch mitkommen und sich die Leistungsstarken nicht langweilen. Nein. In einem inklusiven Unterricht muss anders vorgegangen werden. Man muss die Lernausgangslage der Schülerinnen und Schüler erfassen und unterschiedliche Angebote machen. Differenzierung und Adaptierung der Unterrichtsgestaltung sind die zentralen Schlagworte.

Man muss aber auf die Unterschiedlichkeit der Kinder eingehen. Mit schülerzentrierten Lernformen gelingt das oft besser. Für Schüler mit Lernschwierigkeiten, ich habe es vorhin schon erwähnt, kann es eben sinnvoller sein, wenn der Lehrer direkt anleitet, erklärt und als Vorbild zur Verfügung steht. Kinder, die sowieso gut zurechtkommen, können eher in einem offenen, problemorientierten Unterricht arbeiten. Aber wie gesagt: Der Unterricht muss jeweils an die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen der Schüler angepasst sein. Von daher verbietet es sich, einen Unterricht für alle zu machen. Es muss für alle Schüler, je nach ihren Voraussetzungen, das richtige Angebot gefunden werden.

BORSCH: Ich denke, eine Schwierigkeit liegt darin, dass wir im Moment zweigleisig fahren. Wir haben auf der einen Seite Schulen, die inklusiv arbeiten. Auf der anderen Seite gibt es aber noch das Förderschulsystem. Meiner Meinung nach muss man davon Abstand nehmen. Erst dann kann die Inklusion auch richtig umgesetzt werden. Das heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass ausreichende Ressourcen und gute Rahmenbedingungen auch gleichbedeutend sind mit gutem inklusiven Unterricht. In meinem Buch habe ich die Rahmenbedingungen ganz außen vorgelassen und mich auf die inklusive Unterrichtsgestaltung konzentriert.
 
 
 

"Die Eltern haben bei der Ausübung der elterlichen Sorge den Leitgedanken der Inklusion zu beachten und ggf. zu erklären, warum sie keine inklusiven Bildungsangebote wahrnehmen“ (DIMR 2011, S.14)." 

 
 
 

 

Wir suchen dringend!

Raum Starnberg

Stellenausschreibung Schulbegleitung

 

Petition: "Eltern wünschen Inklusion und bekommen Drohungen
 wie Sorgerechtsentzug oder Inobhutnahmen"

 

https://www.change.org/p/kerstin-schreyer-eltern-w%C3%BCnschen-inklusion-und-bekommen-drohungen-wie-sorgerechtsentzug-oder-inobhutnahmen

 

 

Diese Petition weckt und fordert Ämter, Behörden, Eltern und Lehrer, sich mit dem Thema Inklusion zu beschäftigen, Unrecht zu beseitigen und Übergriffigkeiten von Jugendämtern, Lehrern und Direktoren sowie Ärzten, Psychologen und Richtern
zu beenden.


Dies betrifft ALLE Kinder, Behinderte und auch Nichtbehinderte,
da der "sonderpädagogische Förderbedarf" ALLEN Kindern im Freistaat Bayern/Deutschland zusteht, unabhängig vom Förderort. Es betrifft auch Kinder mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche, Kinder mit motorischen leichten Problemen oder Kinder die z.B. zweisprachig aufwachsen, Kinder die sehr sensibel oder häufig krank sind und Kinder die als Frühchen zu früh geboren wurden und mehr Zeit brauchen oder auch Kinder mit einer höheren Begabung oder Kinder mit Lernschwierigkeiten. 

Bitte unterstützt und teilt unsere NEUE Petition für mehr Gerechtigkeit,
damit diese rechtswidrigen Praktiken endlich ein Ende haben und unsere Kinder endlich die notwendigen Förderungen erhalten, die sie für eine erfolgreiche individuelle Beschulung benötigen und damit diese Unterstützungen nicht länger unterlassen
werden dürfen.

 

 ALLE Kinder sind etwas Besonderes. 

Vielen herzlichen Dank !

Susann Dohn, Leiterin der Selbsthilfegruppe
"Inklusionsbewegung Starnberg"

 

***

 

 

Stellungnahme der Monitoring-Stelle (31. März 2011) Eckpunkte zur Verwirklichung eines inklusiven Bildungssystems (Primarstufe und Sekundarstufen I und II) Empfehlungen an die Länder, die Kultusministerkonferenz (KMK) und den Bund

 

Der Grundsatz „Wohl des Kindes“ verbindet sich mit der Vermutung, dass das Kindeswohl im inklusiven Regelschulzusammenhang am besten verwirklicht werden kann. Dieser Grundsatz darf nicht als Schranke des Rechts auf inklusive Bildung gelten. Vielmehr leitet der Grundsatz die Interpretation der rechtlichen Bestimmungen und zwingt, das Individualrecht aus der Perspektive des Rechtsinhabers oder der Rechtsinhaberin zu sehen. • Die in einigen Ländern vorgesehene Einführung des genannten Wahlrechts der Eltern, zwischen Regel- und Sonderbeschulung zu entscheiden,
 ist nur übergangsweise vertretbar:

Sollte die Existenz eines Elternwahlrechts nachweislich den Aufbau eines inklusiven Bildungssystems verzögern oder untergraben, beispielsweise weil es die erforderliche Reorganisation von Kompetenzen und Ressourcen für das Regelschulsystem erschwert und in diesem Zuge das Sonderschulwesen stärkt, ist das Elternwahlrecht mit dem Gebot der progressiven Verwirklichung des Rechts auf inklusive Bildung nicht in Einklang zu bringen.

 • Das Recht auf Inklusion ist ein Recht der Person mit Behinderung.

Die Eltern haben bei der Ausübung der elterlichen Sorge den Leitgedanken der Inklusion zu beachten und ggf. zu erklären, warum sie keine inklusiven Bildungsangebote wahrnehmen.

Die Elternberatung, von welcher Seite auch immer, muss einbeziehen, Eltern das Recht auf inklusive Bildung vorzustellen und die Eltern hinsichtlich ihrer Gewährsfunktion aufzuklären.

 

https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/uploads/tx_commerce/stellungnahme_der_monitoring_stelle_eckpunkte_z_verwirklichung_eines_inklusiven_bildungssystems_31_03_2011.pdf

 

 

AUFRUF !!!!!

 

Liebe inklusionsengagierte Eltern,
der Bayerischer Elternverband bekam in den letzten Monaten zahlreiche Anfragen von Eltern,
wo es im Zusammenhang mit der gewünschten Inklusion ihres Kindes zu Drohungen seitens des Jugendamtes mit dem Entzug des Sorgerechts oder gar mit Inobhutnahme kam. Dies diente meist dem Zweck, das Kind an eine Förderschule zu drängen und/oder eine uneingeschränkte Schweigepflichtsentbindung zu bekommen.

 

Um diese schreckliche Praktik zu beenden, wird die Stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Elternverbands e.V. www.bev.de am 13. November ein Gespräch mit der Stabsstelle Inklusion im Kultusministerium, zusammen mit einem Mitarbeiter des Sozialministeriums und des Landesjugendamts sowie einer betroffenen Mutter führen. Frau Paede bittet Eltern aus Bayern, die von diesem unsäglichen Vorgehen ebenfalls betroffen sind oder waren, ihr eine kurze Darstellung der Abläufe zu übersenden. Sie sichert Anonymität zu. Damit es nicht zu Doppelmeldungen kommt, würde sie gerne Ihren Wohnort erfahren, ohne ihn jedoch weiterzugeben.
 

Betroffene Eltern aus Bayern können sich direkt an:
henrike.paede@bev.de, Telefon 0821 437196
wenden.
 

Des Weiteren hat Frau Paede Kontakt zu einer Professorin aus Berlin, die entsprechende Fälle gerne dokumentieren und veröffentlichen würde. Auch dies kann auf Wunsch anonym erfolgen. Hier können sich Betroffene aus dem ganzen Bundesgebiet melden.
 

Ich bitte Sie herzlich um Ihre Unterstützung für diese beiden Vorhaben! Natürlich kann in
beiden Fällen auch der Kontakt über mich erfolgen.
Susann Dohm

 

 

 

"Ist Inklusion in Deutschland überhaupt gewollt?"
vom 13.10.2018.
 
Ein sehr wichtiger und sehenswerter Bericht über die wichtigsten Fakten, Informationen zum derzeitigen Stand "schulischen Inklusion" in Deutschland.
 
Mit Frau Lisa Reimann von Inklusionsfakten.
 
 

 

 

 

 

Die Selbsthilfegruppe und Elterninitiative "Inklusionsbewegung Starnberg" wurde im Herbst 2016 von Eltern gegründet, damit ihre Kinder mit Einschränkungen die Möglichkeit erhalten, einen inklusiven Schulplatz am Wohnort besuchen zu können, da Inklusion bereits am Wohnort in der Nachbarschaft beginnt. Kinder die weit entfernte Ganztagsförderschulen besuchen, haben kaum Gelegenheiten Freundschaften am Wohnort zu finden

und zu leben. 



"Im Gegensatz zur Integration will die Inklusion nicht die Kinder den Bedingungen der Schule anpassen, sondern die Rahmenbedingungen an die Bedürfnisse und Besonderheiten der Schülerinnen und Schüler ausrichten."

 

 

 

 

 

„Inklusion ist ein Menschenrecht und der Schlüssel für
individuelles Lernen. Es wird zu mehr Freiheit, mehr
Menschlichkeit und mehr Demokratie an unseren Schulen
führen und ermöglicht das soziale Lernen der Kinder!
Inklusion ist die größte Bildungsreform der vergangenen
Jahrzehnte. Menschen ohne Behinderungen haben kein Recht Behinderte weiter auszuschließen.“
Susann Dohm

 

 

Behinderte nicht während der Schulzeit absondern

„Wenn wir wollen, dass Behinderte in der Mitte der Gesellschaft aufwachsen,
können wir sie nicht während der Schulzeit absondern“, sagt Prof. Dr. Jutta Schöler.

Die emeritierte Erziehungswissenschaftlerin von der TU Berlin setzt sich seit fast vier Jahrzehnten für ein gemeinsames Aufwachsen, Lernen und Leben von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen ein – und für eine Abschaffung der Förderschulen. Sie hat mehrere Bücher zum Thema verfasst und ist in der Lehrerbildung aktiv. Sie berät Eltern und Schulen, schreibt Expertisen zur Inklusion – und ist Initiatorin des Jakob-Muth-Schulpreises für herausragende Inklusionsprojekte.
Für ihr Engagement erhielt sie 2013 das Bundesverdienstkreuz.

Ihre Erfahrung: "Die größte Herausforderung ist, dass die Lehrer lernen müssen, zu kooperieren."

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/gemeinsames-lernen-fuer-und-wider-inklusion.970.de.html?dram:article_id=386626
 

 

 

 

 

 

 

Das Netzwerk Inklusions Bayern hat Forderungen an den Freistaat formuliert:
 
 
Auszug "Schulen mit dem Profil Inklusion"
 
Schulen mit dem Profil Inklusion haben es nicht geschafft, die Exklusionsquote landesweit zu verbessern. Der Titel wurde sogar etlichen Sonderschulen verliehen, die Kinder mit Beeinträchtigungen weiter aus ihrem sozialen Umfeld zuhause ausgrenzen.
 
Profilschulen Inklusion integrieren im Verhältnis nicht mehr Kinder mit schwereren Behinderungen
(wie z.B. mit sog. Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“) als alle anderen allgemeinen Schulen auch. Unsere Erfahrung aus der Elternberatung zeigt:
 
An nicht wenigen Profilschulen Inklusion herrscht keine vorbildhaftere inklusive Schulentwicklung und keine inklusivere Haltung der Pädagogen als an anderen allgemeinen Schulen. In manchen Profilschulen Inklusion werden nicht seltener Kinder exkludiert und an Sonderschulen abgeschult als an anderen allgemeinen Schulen auch.
 
Das Profil Inklusion ist daher ungeeignet, in einem Flächenstaat Inklusion zu verwirklichen. Sie bleiben Inselschulen und verführen die übrigen Schulen, sich vor der Verantwortung für Kinder mit Beeinträchtigungen zu drücken und die Eltern an diese Schulen zu verweisen, obwohl bereits jede Sprengelschule verpflichtet ist, die Kinder mit Beeinträchtigungen aus ihrem Sprengel aufzunehmen.
 
Wir fordern daher:
 

Es dürfen nur Schulen weiter als Profilschulen Inklusion anerkannt werden, die in jeder neuen ersten Klasse über 80% aller Kinder mit Beeinträchtigungen aus ihrem Sprengel aufnehmen und die grundsätzlich keine Kinder mit Beeinträchtigungen mehr abschulen, außerdem eine inklusive Nachmittagsbetreuung anbieten.

 

Es muss dringend klargestellt werden, dass Profilschulen Inklusion keine Kinder außerhalb ihres Sprengels aufnehmen, außer in Ausnahmefällen, wenn z.B. an der eigentlichen Sprengelschule des Kindes ein Aufzug für einen Rollstuhlfahrer nicht so schnell hergestellt werden kann.

 
Die UN-Konvention spricht von einem „hochwertigen“ Unterricht für Menschen mit Behinderung
 
 

Büroadresse

 

Inklusionsbewegung Starnberg
Selbsthilfegruppe und Elterninitiative

Susann Dohm
Von-der-Tann-Str. 31
82319 Starnberg
Telefon:  08151 / 55 995 83
Mobil:  0172 / 2 66 77 20
Mail: info@inklusionsbewegung-starnberg.de

 

 

Selbsthilfegruppe und Elterninitiative

"Inklusionsbewegung Starnberg" auf Facebook:
 

 

 

 

Kontakt

Gründungsmitglieder der Inklusionsbewegung Starnberg

 

 

Susann Dohm

 

 

Telefon:  0 81 51 - 55 995 83
Mobil:  01 72 - 2 66 77 20
Mail:
info@inklusionsbewegung-starnberg.de

 

 
 
 

Erfahrungen:

- inklusive Beschulung
- Kooperationsklasse
- Nachteilsausgleich und Förderplan
- Begleitung als Beistand der Eltern zu Runden-Tisch-
  Gesprächen in der Schule, Jugendamt, Regierung etc.
 
(nur in der näheren Umgebung)

Hausunterricht für Kranke der Regierung
- Fernunterricht
- Wochenpläne
-
Hochbegabung
- Wahrnehmungsverarbeitungsstörung
- Mobbing
- ADHS
- Kiss-Syndrom
- Impfschadensyndrom
- Autismus / Asperger Syndrom
- Linkshändigkeit, Beidhändigkeit
Schulbegleiter ( Suche einer Schulbegleitung, Anzeigen,
  Bewerbungsgespräche, notwendige Formulierungen der
  Bescheide, Suche eines Trägers mit fairen Vertrags-
  bedingungen, Klage vor dem Sozialgericht)
- Anträge Eingliederungshilfe 
Bezirk Oberbayern
- Anträge Eingliederungshilfe Jugendamt 
Frühgeburt
- Hochsensibilität/Hochsensivität
Akteneinsichten bei Schule, Jugendamt, Bezirk, Gericht
Gastschulanträge und Zuweisungen zu Schulen mit dem
  Schulprofil Inklusion
- SEU 
Schuleingangsuntersuchungen 
-
Schuleinschreibung
Schulfähigkeitsdiagnostik / Schulspiel
UEMF (Umschriebene Entwicklungsstörung motorischer
  Funktionen)


„Warum Inklusion in der Schule oft scheitert? 
Es ist die fehlende inklusive Struktur. Die Eltern machen oft den Fehler, wenn diese ihr Kind mit einer Beeinträchtigung ohne Inklusionsbegleitung in die Schule bringen. Oft wird von der Schule der Eindruck erweckt, dass kann das Kind auch erst einmal so leisten. Doch leider fehlen einheitliche Inklusionskonzepte und die notwendigen Mindeststandards für eine inklusive Beschulung. Wenn diese Kinder es ohne Schulbegleitung schaffen würden, dann bräuchten sie auch keine Schulbegleitung. Gerade die ersten Wochen sind jedoch entscheidend. Weder die Lehrer noch die Schulleitungen haben sonderpädagogische Ausbildungen um dies richtig einschätzen und begleiten zu können. Eine Klassenlehrerin kann das bei 24 Kindern nicht leisten und die Sonderpädagogen sind nur selten an der Schule und betreuen zudem mehrere Kinder in der Schule." Susann Dohm

 

 

 

 

Martina Brand

 

 

 

Mobil:  01 75 - 90 512 05

Mail: angeltinacape@yahoo.de

 

 

 

 

 

Erfahrungen:

Schülerbeförderung behinderter Kinder
inklusive Beschulung
- Hochbegabung
- Wahrnehmungsverarbeitungsstörung
- ADHS
- Autismus
- Linkshändigkeit
-
Schulbegleiter, Schulwegbegleiter
- Eingliederungshilfe (Anträge beim Jugendamt,
  Bezirk Oberbayern)
- Körperbehinderung (PFFD, CFD, Fibuladefekt,
  Kamptodaktylie)
- ABA-Therapy
- Neurofeedback
- inklusive Beschulung in USA nach 504 Plan / IEP Plan
- Delfin-Therapie (dolphin therapy)

- Hilfsmittel (Orthoprothesen, Rollstuhl, Pflegebett)

- Fixateur extern
-
Akteneinsichten
- Mitglied in der Parents Teacher Organisation (PTO),
  Elternbeirat
- Mitglied im School Advisory Council (SAC) Dies wäre
  dringend erforderlich für Deutschland, um Schulen und
  die eigene Schule zu verbessern 
Case Manager /
  Fallmanagement
Zuweisung durch das Schulamt an Inklusionsschule




 

"Mit Gesetzen aus dem letzten Jahrtausend können keine Probleme aus diesem Jahrhundert gelöst werden." 

Zitat: Martina Brand

 

 

Inklusion ist, wenn anders sein normal ist.
UN-BRK / UN-BehindertenRechtsKonvention von 2009
 
Was heute an vielen Grundschulen versucht wird, ist dagegen Integration bzw. die erste Stufe des Versuchs von Inklusion. Diese 1.Stufe ermöglicht es Kindern mit "festgestellter Schwerbehinderung von mindestens 50%"
(denn für diese Kinder wurde die UN-Behindertenrechtskonvention nämlich gemacht und nicht für
die Integration von NICHTBEHINDERTEN Kindern)
, denn es heißt ja auch
 nicht

"UN-Mit_festgestellten_sonderpädagogioschen_Förderbedarf-Konvention",


"eine Konvention ist ein Abkommen/Vertrag zum Schutz der Menschenrechte"
den Besuch an einer Regelschule unter den bisherigen Rahmenbedingungen,
die ursprünglich für Nichtbehinderte entwickelt wurden.
 
Für die wirklich behinderten Kindern, reicht diese Form der Integration jedoch nicht aus, weil es kein
"offenens Lernen" gibt, die Regelschullehrer/innen keine sonderpädagogische Ausbildung haben, es in den Inklusionsklassen keine Sonderpädagogin für die gesamte Unterrichtszeit gibt, es keine
"schulischen Assistenzkräfte" in ausreichender Form gibt und der Lehrplan nicht entsprechend den inklusiven Bedingungen angepasst werden. Die Schulgesetze wurden bisher nicht ausreichend novelliert.
Die bisherigen Schulgesetze wurden ursprünglich für die nichtbehinderten Kinder entwickelt.
 
Wenn richtige Inklusion gelebt wird, lernen Kinder im "offenen Unterricht".
Hier lernen jüngere und ältere Schüler aus 3 Jahrgängen gemeinsam in wechselnden gemischten Lerngruppen. Es gibt keine Schulklassen mehr. Jeder Schüler verfolgt seinen ganz individuellen Lehrplan. Dies funktioniert mit der Wochenplanarbeit. Mit der Wochenplanarbeit bekommt jedes Kind seinen eigenen Lehrplan, dieser kann dann im eigenen Tempo abgearbeitet werden. Dadurch verringern sich Schulängste und der Leistungsdruck und die soziale Kompetenz wird dadurch verbessert.
 
Natürlich müssen auch die nichtbehinderten Kinder ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend begleitet werden, aber bei "richtiger" Inklusion, wäre das automatisch der Fall. So würden Lehrer zu Lernbegleitern werden.
 
Dafür benötigen die Schulen mehr finanzielle Unterstützung vom Bund und Lehrerausbildungen im sonderpädagogischen Bereich. Solange es auf Länderebene bleibt und die kalten selektiven Systeme erhalten bleiben und diese Einrichtungen durch genügend Nachschub bestehen bleiben dürfen, werden sich die Regelschulen nicht inklusiv ausreichend entwickeln können.
 
Viele Mitarbeiter vom Jungendamt wissen noch nicht viel von "schulischer Inklusion" und konnten bei unserer Verhandlung vor dem Sozialgericht direkt vom Richter erfahren, welche Rechte wir Eltern bereits heute haben. Selbst Lehrer/innen an Schulen mit dem Schulprofil Inklusion, wissen oft nicht was Inklusion wirklich bedeutet. Auch die Mitarbeiter der Ministerien oder Politiker wissen oft nicht was Inklusion wirklich bedeutet und welches Recht die Eltern bereits heute haben, außer sie haben selbst behinderte Kinder. Solange man selbst nicht davon betroffen ist, interessiert man sich nicht dafür. Dabei kann eine Behinderung jeden Treffen.
Durch einen Unfall oder einer schweren Krankheit.
 
Nur wir Eltern können durch Aufklärung in der Gesellschaft einen Bewußtseinswandel bewirken. Denn Italien hat es doch auch geschafft und lebt "schulische Inklusion" bereits seit über 35 Jahren erfolgreich. Dort gehen die Kinder gemeinsam 5 Jahre zur Grundschule. Danach gehen alle für 3 Jahre zur Mittelschule und danach wird entschieden, wer das Abitur machen möchte. In Italien gibt es keine Förderschulen mehr.
 
Wir Eltern müssen uns verbinden und voneinander lernen. Regional können Eltern anfangen sich in kleinen Gruppen zu helfen. Oft reicht es zu Beginn, wenn zwei Familien sich unterstützen. Als Beistand/Zeuge mit zu den Gesprächen gehen. Öffentlichkeitsarbeit ist ein sehr wichtiges Thema. Manchmal muß man leider vor Gericht gehen, aber das ist wichtig um das Recht einfordern zu können. Jede Behörde lernt dann daraus und versteht etwas mehr von Inklusion. Das ist zwar alles nicht unsere Aufgabe als Eltern, aber es geht derzeit nicht anders.
 
Wir, Inklusionsbewegung Starnberg, beraten andere Familien in ganz Deutschland nun seit einigen Jahren und es ist immer der gleiche Ablauf. Die Institutionen wissen nicht was "schuliche Inklusion" ist und kennen nicht die Rechte, die durch die UN-Behindertenrechtskonvention 2009 geschaffen wurden. Da müssen wir nachhelfen,
es wird sonst kein anderer für unsere Kinder tun, da es keine Lobby für Behinderte gibt.
 
Ihr könnt selbst diese "Selbsthilfegruppen" regional gründen und sie "Inklusionsbewegung Hamburg", "Inklusionsbewegung Stuttgart", "Inklusionsbewegung Frankfurt", "Inklusionsbewegung Magdeburg", "Inklusionsbewegung Berlin" usw. nennen.
 
Eine Internetseite ist sehr wichtig, damit Ihr andere beroffene Familien erreichen könnt, denn viele nutzen Facebook noch nicht. Aber mit dem Baukastensystem kann man heute ganz leicht eine eigene Webseite erstellen und so teuer sind sie nicht mehr in der geringsten Variante. Später könnt ihr regionale Elterntreffen planen, wenn ihr euch stark genug fühlt und gemeinsam zu politischen Veranstaltungen gehen oder auch
die Presse ansprechen.
 
Ihr habt viel mehr Möglichkeiten, als Ihr denkt und natürlich gibt es auch bereits gute Schulen und
einzelne Erfolge, aber es sind Ausnahmen. Noch!
 
Gebt nicht auf. In jeder Regelschulklasse in Bayern sind derzeit bis zu 5 Kinder mit festgestellten sonderpädagogischem Förderbedarf. Davon sind unter 1 % Kinder mit einer echten anerkannten Schwerbehinderung (größer GdB 50%=Grad der Behinderung).
 
Würden alle Schulen Inklusion machen, wären in jeder Klasse ca. 1-2 Kinder mit einer
festgestellten Schwerbehinderung.
 
An jedem Stein der mir von den Institutionen in den Weg gelegt wird, wachse ich und erst wenn
"anders sein normal geworden ist", haben wir wirklich "schulische Inklusion" erreicht und dann wird
das Wort Inklusion überflüssig werden.
 
Und wenn der Freistaat weiterhin keine Inklusion ermöglicht, dann werden wir unsere eigenen Schulen gründen und zeigen wie Inklusion möglich ist und welche großartigen Erfolge diese Kinder erreichen können, wenn man ihnen mehr Zeit gibt und neue Lernmöglichkeiten und vor allem mehr Verständnis und Vertrauen in ihre Fähigkeiten und sie annimmt wie sie sind.
 
Bitte unterstützt unsere neue Petition auf change.org
 
Euch allen viel Erfolg
Susann Dohm

 

 

 

 

Inklusionspreis 2018

"Ich sehe Dich! Inklusion beginnt im Kopf"

 

 

1. Platz:
BASTA-Antistigma-Schulprojekt
http://www.bastagegenstigma.de/

 

2. Platz: 
Projekt PARTicipation
http://www.partinklusion.de/index.html

 

3. Platz:
Radio Regenbogen Stiftung Attl Projekt Bürgerradio
http://www.radioregenbogen.de/

 

 

 

 

 

Als Beistand bei Gesprächsterminen zu Runden-Tisch-Gesprächen in der Schule, wenn die inklusive Beschulung zu scheitern droht, weil die Lehrer und Schulen mit der Umsetzung von Inklusion vom Freistaat alleine gelassen werden.
 
- Unsere Erfahrungen -
 
Seit einiger Zeit begleiten wir Familien zu diesen Gesprächen, wenn diese uns bitten und es sich um Schulen in der näheren Umgebung handelt.
 
Nach über 10 Jahren Erfahrung, kann ich in diesen Gesprächen viele positive Möglichkeiten aufzeigen, da ich weiß, wie es inklusiv an einer Inklusionsschule gut funktionieren kann, da wir dies in NRW 2014 selbst erfahren durften.
 
Davon ist Bayern allerdings noch meilenweit entfernt, da die Lehrer/Schulen hier kaum Unterstützung erhalten. In NRW war unser Kind in einer Klasse mit 18 anderen Kindern. Davon hatten 5 einen hohen und sehr hohen sonderpädagogischen Förderbedarf. In der Inklusionsklasse befand sich eine Grundschullehrerin und eine Sonderpädagogin. Beide waren gleichgestellt. Ein Autismusexperte und eine Förderlehrerin waren dort dauerhaft angeschlossen. In den Pausen wurden mit einzelnen Kindern Sozialtrainings durchgeführt. Die Nachteilsausgleiche wurden dort "nur" von Sonderpädagoginnen erarbeitet. Die Klassen hatten mehrere Rückzugsräume und Bereiche innerhalb der Klasse mit ruhigen Sitzarbeitsplätzen.
 
Diese Schule macht Inklusion bereits seit über 20 Jahren und wir Eltern waren dort auf Augenhöhe mit den Lehrern. Wir wurden dort verstanden, wertgeschätzt und waren Teil des Lehrerteams. Kein Schulgespräch fand ohne uns statt. So kam es kaum zu Missverständnissen. Probleme in der Schule wurden noch am selben Tag mit den Eltern per Telefon besprochen um Konflikte zwischen einzelnen Kinder direkt lösen zu können, damit jedes Kind daraus lernen und aufbauen könnte.
 
Unser Sohn machte dort unglaubliche Fortschritte. Zuvor in Bayern sollte er auf eine Sonderschule, weil er ständig Opfer von Mobbing wurde und sich dann zurückzog, viel weinte und starke Schulängste entwickelt. Heute besucht er ein kleines Gymnasium und ist sehr zufrieden und glücklich. Er dankt uns, dass wir für ihn und für Inklusion kämpfen und er nicht auf eine Förderschule aussortiert wurde.
 
Dieses Schicksal möchten wir anderen Eltern ersparen, da sich bis heute kaum etwas geändert hat, ist Aufklärung über diese Möglichkeiten der 1. wichtige Schritt.
 
Gesprächsplanung:
Einladung folgender Personen ist für ein erfolgreiches Gespräch sehr wichtig:
 
- Klassenlehrerin
- Sonderpädagogin
- Schulleitung
- Fachdienste vom Mobilen Sonderpädagogischen Dienst
- Beistand
 
und bei fortgeschrittenen Schwierigkeiten direkt das
 
- Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus
Stabsstelle Inklusion
 
Vorbereitung der Agenda
Wichtige Punkte die im Gespräch geklärt werden sollen.
 
Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht und konnten mehr Verständnis für die Sorgen und Probleme der Eltern aufzeigen und wir konnten die Schwierigkeiten der Schulen besser verstehen, weil es noch keine schulische Inklusion in Bayern gibt.
 
So können wir gemeinsam nach neuen Lösungen und neuen Wegen suchen.
 
Vollmacht Beistand nach § 90 ZPO.doc
Microsoft Word-Dokument [36.0 KB]

 

 

 
 
SCHULJAHR 2018/2019 IM LANDKREIS STARNBERG
Unser Kommentar zum Stand der Inklusion in Starnberg
 

Rechtliche Grundlage für schulische Inklusion
in Deutschland

Wichtige Meldung vom 21.09.2017

Was steht in der UN-Behindertenrechtskonvention, die von Deutschland ratifiziert wurde, zum Schulsystem?

 

 

 

Inklusionsstudie: Bayern hält an Förderschulen fest

Aktuelle Meldung vom 04.09.2018
sowie unsere schriftliche Anfrage an das Kultusministerium zur fehlerhaften Datenerfassung der 
Inklusionsquoten in Bayern durch nichtbehinderte Schüler mit sonderpädagogischen Förderbedarf
 

 

 

Behörden-Wirrwarr und Irrsinn in Starnberg
Aktuelle Meldung vom 28.08.2018

 

 

 

Starnberg weit entfernt von schulischer Inklusion

Aktuelle Meldung vom 26.08.2018

 

 

 

Das Scheitern der Pseudo-Inklusion

Aktuelle Meldung vom 01.08.2018
 

 

 

Urteil rechtskräftig: Land NRW muss ehemaligen Sonderschüler entschädigen

 

Aktuelle Meldung vom 23.08.2018 
 
"Damit steht eindeutig fest, dass eine falsche Einstufung von Kindern und Jugendlichen in sonderpädagogische Förderschwerpunkte und eine entsprechend falsche Beschulung eine Amtspflichtverletzung darstellt und damit schadenersatzpflichtig ist.
Die Förderschullehrer können nicht mehr machen was sie wollen". 
 

 

Zum Thema Demokratie und zum selektiven Schulsystem in Bayern, das geprägt ist von Leistungsdruck, einer Benotungspraxis und unnötigen Belastungssituationen der Schüler, durch Sitzenbleiben oder Schulwechsel, weil kein Geld da ist für die Schaffung neuer Lernkonzepte und indivueller Lernmethoden, die den Kindern wirklich gerecht wird.
 
Da ist derzeit kein Platz für die Schaffung von Menschenrechte, wie der Teilhabe von behinderten Kindern in der Gesellschaft und einer "inklusiven erfolgreichen Beschulung" von Kindern mit einer Schwerbehinderung, größer GdB 50% (Grad der Behinderung) an der Regelschule, wie es Deutschland  bei der UN-Behindertenrechtskonvention 2009 bei der Unterzeichnung zugesichert hat.
 
Oft ist ein "inklusiver Unterricht" nicht einmal an den sogenannten Schulen mit dem Schulprofil Inklusion möglich, weil die Regelschullehrer/innen keine sonderpädagogische Ausbildung haben und die Form der verschiedenen Behinderungen nicht erkennen, nicht richtig beurteilen können und somit die Kinder mit hohem sonderpädagogischen Förderbedarf nicht individuell unterrichten oder ausreichend unterstützen können und diese Kinder weiterhin keine echte Chance an den Regelschulen in Bayern haben und sie nur so mitlaufen, wie "nichtbehinderte" Kinder, da es keine Bevorzugung geben darf.
 
Das ist aber "Integration" und keine "Inklusion", doch leider wissen das die Schulen nicht.
 
 

 

 

 

 

Gute Inklusion

Viel miteinander reden.

 

Der Wechsel von einer Regelgrundschule auf eine Einrichtung wie eine „Förderschule“
erzeugt bereits bei Schülern im 2. Schuljahr tiefe Kränkungserfahrungen.

Kenntnisse der Wissenschaft fließen nicht systematisch in unseren Schulsystem mit ein.

Unser Schulsystem ist im vorletzten Jahrhundert stehen geblieben.

 

 

 

Inklusion im offenen Unterricht

Hier lernen jüngere und ältere Schüler aus 3 Jahrgängen gemeinsam in wechselnden gemischten Lerngruppen. Es gibt keine Schulklassen mehr. Jeder Schüler verfolgt seinen ganz individuellen Lehrplan. Dies funktioniert mit der Wochenplanarbeit.

 

 

Wochenplanarbeit

Jedes Kind bekommt seinen eigenen Lehrplan, dieser kann dann im eigenen  Tempo abgearbeitet werden.

 

Vorteile:

  • Schulangst wird geringer
  • Leistungsdruck wird geringer
  • Soziale Kompetenz bessert sich

 

 

Offener Unterricht

Der Offene Unterricht ist eine Unterrichtsform, in der jeder Schüler Lernzeit, Lernort und Lerninhalte frei bestimmen kann. Er kann außerdem wählen, ob er die Lerninhalte alleine oder in Gruppenarbeit bearbeitet und welchen Methoden er dafür wählt.

http://www.inklusion-schule.info/methoden/offener-unterricht.html

 

 

 

 

 

Demokratie ist keine Einbahnstrasse
 
Für Demokratie muß gekämpft und gestritten werden. Deshalb machen wir uns stark
für die Verbesserung der Schulqualität an deutschen Schulen und "nur" eine starke
Elternlobby kann dies bewirken.
 
Unsere Schulen brauchen mehr Transparenz und demokratischen Strukturen.
Das gilt für ALLE Kinder ob Behinderte oder Nichtbehinderte.
 

 

 

"Du bist an meiner Hand gegangen und hast mir vertraut, dass ich dir die Welt zeige,
wie sie ist.
Und doch gabst du mir immer wieder das Gefühl, an deiner Hand zu gehen,
Susann: Dein Mut und deine Stärke haben mich immer beeindruckt."
Zitat meiner Mutter

 

 

Wochenpläne

Mit Wochenplänen können Kinder mit besonderen Bedürfnissen auch erfolgreich
am Gymnasium lernen. Wann fängt Bayern damit an!

 

 

In Bayern hat sich die Aussonderung von Schülern mit Behinderungen
in
8 Jahren, gerade mal um 0,2 % verringert
 
Wenn ich in den Gesprächen heute erlebe wie wenig die Schulleitungen und Lehrer über Inklusion wissen, dann wundert mich diese sehr niedrige Zahl in keinster Weise. Aussonderung gehört hier zum Alltag. Schulische Inklusion existiert nicht,
Hilfe erhalten Eltern kaum und selbst für Integration muß man bestärkt kämpfen und
sich nicht einschüchtern lassen.
 
Bayern, Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz haben den Anteil von behinderten Schülern in Sonderschulen in den acht Jahren sogar um etwa 0,2 Prozent gesteigert! Dieses außerordentlich klägliche und paradoxe Ergebnis ist kein Indiz für eine zielstrebige Inklusionspolitik - sondern für einen nahezu vollständigen Separationsstillstand.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

Bitte alle mitmachen ! Umfrage zum bayerischen Übertrittsverfahren
 

 

 

 

Die Wahrheit über das prekäre Beschäftigungsmodell von SchulbegleiterInnen in Deutschland. Warum sind unsere Kinder dem Staat nicht mehr Wert.

 

 

 

Der Landkreis Starnberg ist mal wieder nicht dabei :0(
Flexible Grundschule: Staatsminister Bernd Sibler verleiht Urkunden an 26 neue Profilschulen in ganz Bayern

 

 

Schulleiterin scheitert mit Klage gegen Inklusion
Bremer Veraltungsgericht weist Klage gegen Inklusion ab
Verwaltungsgericht: Schulleiterin muss Inklusion umsetzen

 

 

NRW: Gemeinsames Lernen wird neu geregelt • Für jede inklusive Klasse eine halbe Lehrerstelle zusätzlich • max. drei Kinder mit Förderbedarf pro Inklusionsklasse Förderschulen dürfen kleiner werden
 

 

Schluss mit „Schein-Inklusion“ in Bayern:

Pädagogen fordern Kultusministerium heraus
 
 
Endlich sind Lehrer mutig und fordern die Entwicklung inklusiver
Strukturen in Bayern.
 
 

 

News4teachers hat nun ein Dossier herausgegeben – Titel: „Das Inklusions-Chaos“ –, das die Probleme journalistisch beleuchtet und versucht, Antworten auf offene Fragen zu geben. 

 

 

 

 

Die Vorsitzende Richterin machte deutlich: Die Bremer Schulbehörde trägt die Verantwortung dafür, dass alle Voraussetzungen einer Inklusiven Schule geschaffen werden.
 
Der Gesetzgeber habe entschieden, dass Schüler mit und ohne Behinderung an den Bremer Schulen gemeinsam lernen sollen. Das müssten die Schulleiter umsetzen.
 
Das Gymnasium sei da keine Ausnahme. "Nach dem Konzept der Behörde erwartet niemand, dass die Kinder das Abitur ablegen", sagte Ohrmann. Denn gemeinsamer Unterricht solle nach dem Konzept ohnehin nur in den
"gestalterischen Fächern" stattfinden.
Neben dem Abitur müsse ein Gymnasium auch andere Abschlüsse anbieten.
 

 

 

 

Münchner Runde vom 27.06.2018: "Gestresste Schüler, überforderte Lehrer - wie kann Bildung besser gelingen?


 

Herr Sibler scheint der Einzige in der Gesprächsrunde zu sein, der eine
andere Wahrnehmung hat, als der Rest der Gäste.
 
Ein drittel der Lehrer ist über 55 Jahre alt.
Die Lehrer möchten guten Unterricht machen.
Es werden mehr Sozialpädagogen benötigt.
Derzeit fallen 10% der Unterrichtsstunden aus.
Das Thema Inklusion wird vergessen.
Die Schule von Morgen muß anders aufgestellt werden.
Kinder möchten gerne zur Schule gehen und die Eltern möchten zufrieden sein.

 
"Ein Gymnasium von Morgen muß Lernen von Gestern in die Tonne treten."
Zitat von Frau Fleischmann
 
 
 
"Herr Sibler wird uns wohl nicht in ein neues, modernes und demokratisches Schulsystem führen.
Susann Dohm"

 

 

 

Konzept des individualisierten Lernens mit Hilfe von Planungsmappen in der Regelschule


Damit behinderte Kinder auch in Bayern den Übertritt auf eine höhere Schule schaffen können und nicht mit dem Lernplan Plus direkt aussortiert werden, benötigen wir auch in Bayern das Konzept des individualisierten Lernes mit Hilfe von Planungsmappen, Wochenplanarbeit, jahrgangsübergreifende Klassen um Inklusion auch endlich in der Schule leben zu können.

http://www.gs-wesendorf.de/index.php/konzeption-der-plaenearbeit-in-den-faechern-deutsch-und-mathematik
 

http://www.waz-online.de/Gifhorn/Wesendorf/Auszeichnung-der-Grundschule-Wesendorf-fuer-gelungene-Inklusion

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Inklusion konsequent umsetzen:
Menschen, die als geistig behindert gelten, lehren an der Hochschule
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"Die Allianz aus Kultusministerium und Sonderpädagogik verhindert die
Umsetzung schulischer Inklusion": Zitat Dr. Brigitte Schuhmann
 

Buchempfehlung: Streitschrift Inklusion
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In Bayern besuchen laut Klemm im Jahr 2018 mehr Schüler/innen Förderschulen als im Jahr 2009: "Dort hat man sich von dem Ziel entfernt"
http://www.sueddeutsche.de/politik/inklusion-kaum-weniger-foerderschueler-1.4019275
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